— ähnlich wie die Konsumvereine die übertriebenen Gewinneder Detailkaufleute herabdrückten. Auch äufsert bereits dieMöglichkeit einer Ausdehnung der Geschäfte der Buying Com-pany auf Amerika einen ähnlichen Einflufs auf die Importeure.Der geschilderten Entwicklung entsprechend ist die Preisbe-lastung der Baumwolle durch den Liverpooler Markt seit dendreifsiger Jahren eine immer geringere geworden. Damalswurde die Baumwolle, auch als der alte Händler hinwegge-fallen war, noch um 3 1 /2°/o verteuert; 2 1 /2°/o kamen demImporteur, je 1 /2°/o den beiden Maklern zu. Heute verlangtLiverpool nur noch 1 °/'o—V 2 °/o für den Importeur, V2 °/o fin-den Einkaufsmakler 1 — ein nicht zu hohes Entgelt für dieVorteile, welche der Liverpooler Markt den englischen Spinnerngewährt.
Zeigt der Markt im Vergleich mit den dreifsiger Jahreneine Vereinfachung der handelnden Personen, so beruht diesauf der Verminderung der Risiken durch den Einflufs dermodernen Technik auf den Verkehr, welche die Länder derWelt einander näherte. Aber neben dem Verkehr war esein zweites Moment, welches die Gefahren des Geschäfts ver-minderte: die fortschreitende Technik des Handels selbst, ins-besondere die Ausbildung des Termingeschäfts. Sie schwächte,wie Ellison ausdrücklich hervorhebt, das Risiko des Importsso sehr ab, dafs ein hierfür ausschliesslich lebender, mit demMarkt nur durch den Makler in Verbindung stehender Standvon Importkaufleuten unnötig wurde.
Zunächst ist es sicher, dafs das Aufkommen des Termin-geschäftes seit den sechziger Jahren allzuscharfen Preisschwan-kungen entgegenwirkte. Der menschlichen Intelligenz gelingtes in steigendem Mafse, Mangel und Überflufs vorauszusehen
Vergl. Ellison a. a. 0. S. 280.