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schwersten aber ringt sie mit dem Tode, wo sie vor der Grofs-industrie nicht in der Richtung auf die Specialität, sonderndurch Verschlechterung der Qualität ausweicht, wie vielfach inSchlesien und teilweise in Sachsen k
Der Handweberei gegenüber bedeutet die Kraftwebereieine hochgradige Ersetzung der Arbeit durch Kapital. EinWeber am Kraftstuhl leistet etwa ebenso viel wie 40 guteHandweber 2 . Aber auch in der mechanischen Weberei selbstwird wie in der Spinnerei die Produktionsmenge pro Maschinewie pro Arbeiter stetig gesteigert.
Zunächst kommt in Betracht die seit den dreifsiger Jahrenbedeutend gesteigerte Geschwindigkeit des Webstuhls, welcheheute in Lancashire teilweise 240 Schützenschläge pro Minuteerreicht 3 . Die durchschnittliche Geschwindigkeit bei glattenGeweben ist etwa folgende:
in England 4 1830 80—90 Schützenschlägein England heute 195 „
im Elsafs 5 heute 140 „
Im einzelnen ergiebt den Vorteil Englands in dieserRichtung folgende Tabelle.
Ungefähre Geschwindigkeit der Webstühle bei glattemBaumwollgewebe.
Schützenschläge pro Minute.
Breite England Schweiz Elsafs 6
80—85 cm. 240 190—200 150—160
110—115 cm. 200 160—170 130—140
1 Bericht der Enquetekommission S. 77, Protokolle 223, 306, 405,
411.
2 Andrew, 50 Years Cotton Trade S. 7.
3 Vergl. Andrew a. a. O. S. 2.
4 Ure, Cotton Manufacture II S. 310.
B Jannasch, Europäische Baumwollindustrie. Berlin 1882. S. 54.
6 Diese Zahlenangaben entstammen privaten Mitteilungen. Jedochwerden die Angaben für England bestätigt von Brooks, Cotton Manu-facturing. Blackburn 1889 S. 79.