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Der Grossbetrieb : ein wirtschaftlicher und socialer Fortschritt ; eine Studie auf dem Gebiete der Baumwollindustrie / von Gerhart von Schulze-Gaevernitz
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sich bei dieser Aufstellung nicht nur um glatte, sondern auchum einfach gemusterte und geränderte Gewebe handelt, be-sonders die sog. dhooties, die Gewandung des Hindus. SechsWebstühle pro Weber sind in Burnley sehr häufig; in diesemFalle hat der Weber meist einen jugendlichen Gehülfen.

Demgegenüber ist die Zahl der Webstühle pro Weber inAmerika noch höher gesteigert. Ein Weber in Massachusets versieht häufig 6 bis 8 Webstühle, wie ein Brief von HerrnJ. Howard, Schriftführer der Baumwollarbeiter von Fall River ,mitteilt 1 und Herr Edward Atkinson aus Boston mir bestätigt.

In einer Weberei zu Lowell Massachusets wurden in denachtziger Jahren nach einer Angabe des Leiters derselben, HerrnDupee, beschäftigt:

In Deutschland versieht ein Weber fast nirgends mehr alszwei, in Mülhausen und der Schweiz bei glatten Gewebenöfters 3 Webstühle. In welch eigentümlicher Weise der Ver-such, zu drei Webstühlen überzugehen, in Bayern scheiterte,wurde oben erwähnt (S. 66). Die höchste Leistung ist dort,dafs vier Webstühle vereinigt und zwei Arbeitern, wovon dereine jugendlich ist, übergeben werden. In Schlesien 2 hat manes sogar, angesichts des niederen Standes der Wochenver-dienste, ökonomischer gefunden, den Weber auf einen Stuhl zubeschränken.

1 Abgedruckt in der Cotton Factory Times vom 22. März 1889.Das Gleiche besagt Commercial Rotations of the United States Nr. 23September 1882, S. 43.

2 Protokolle der Enquete S. 410, vergl. auch S. 180.

v. Schulze-Gävernitz, Der Grofsbetrieb. 10

11 Weberinnen ä 5 Stühle,

2324320

ä 8