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Sodann im Packraum:
1 Aufseher (clothlooker)3 Arbeiter
a 33 sli. die Woche — Wochenlohn,ä 22 sh., 18 sh. u. 14 sh. die Woche — Woclieulohn.a 10 sh. die Woche — Wochenlohn
ä 38 sh. „ „ „
ä 18 sh. » i «'
4 jugendliche Arbeiter
Ferner 1 Schreiber
1 Tagelöhner
225 Arbeiter in.Summa oder auf einen Arbeiter, alle Vorbereitungsarbeiten eingeschlossen,2,7 Webstühle. In «ähnlichen besten Webereien Badens und der Schweiz kommen da-gegen bei glatten Geweben nur 2,1 bis 2 Webstühle auf den Weber, während im Durch-schnitt diese Zahl noch viel geringer ist.
Der Weber verdient in der behandelten Weberei pro Web-stuhl 5 sh. 6 d. die Woche, während der Durchschnitt inBurnley wohl nur 5 sh. beträgt. Das Wocheneinkommenschwankt zwischen 22 sh. und 27 sh. Der Sechsstuhlweberverdient 33 sh. 6 d., zahlt aber hiervon seinem jugendlichenGehülfen, der übrigens meist Familienangehöriger ist, 6 sh. 6 d.Die Breiten der hergestellten Printers schwanken, wie inBurnley überhaupt, zwischen 32 und 46 Zoll; die verwendetenGarne sind sog, medium, d. h. Kette 28 bis 45 s. twist, Schufs30 s. ,bis 60 s. weft. Wochenerzeugnis pro Webstuhl ist durch-schnittlich 250 yards, daher sind die Kosten des Webens pro yard0,26 d., während sie in Burnley durchschnittlich nur auf 0,22 d.pro yard berechnet werden. Demgegenüber verdient der Weberähnlicher glatter Druckkalikos in Deutschland und der Schweiz wöchentlich ungefähr 12 M. Seine Arbeit ist trotzdem keines-wegs billiger.
Einen ganz anderen Anblick gewährt eine jener Kunst-webereien in der Nähe Manchesters z. B. in Bolton. Hier verfer-tigt kein Webstuhl dasselbe Gewebe wie der andere; es wechselnHandtücher, Tischdecken, Bettdecken, sog. fancy goods, ins-besondere für den heimischen Markt. Aber trotzdem die Mehr-zahl der Webstühle Jacquardeinrichtungen hat, versieht dochauch hier ein Weber durchschnittlich zwei Stühle, während inder festländischen Weberei durchweg nur ein Weber auf einen
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