voll ihm ist ßcher eine gesunde Fortemwickelung, aber sie stört nament-lich die ältere Beamtenschaft imd wird von ihr vielfach lästig empfunden.
Furcht vor Erzverger.
D>ann ist es weiter auch die so oft in der Verhandlung hervorgehobeneFurcht vor Erzberger, die ihn unbeliebt macht. Ich sagte aber schon ein-mal, er kann nichts dafür.
Pflichttreue Uebernahme aller undankbaren Ausgaben.'Der Hauptgrund ist aber der Dritte:^ Mit der größten Pflichttreue hat er gerade die u ndankba rsten. Auf-A gaben übernommen, die je einem Menschen in^ieser Zeit gestellt werden^ konnten. Er hat es auf Fch.LUWWeZ^^..tzMsLe Bolk^tvie Fstrst.Bülowsich in seiner schönen Diktion ausdrückt, das. ^ulsD^oll..rum-den Höhenseiner Illusion in die NiederunLM dex..TalfmHen. heLallLupchr.e.v... Dadurchhat er sich M"'MlMHMng^ber Rechtsftchenden. zugezogen. . Als. aus Ver-langender" Obersten Heeresleitung schnellstens die^Wasfenstillstandsver-handlungen aufgenommett werden sollten, war eigentlich ein anderes Mit-glied des Kabinetts dazu bestimmt. Es traten im letzten Augenblick Be-denken auf, das Kabinett forderte kategorisch, daß Erzberger, dessen Tat-kraft nmn am meisten vertraute, die Behandlungen sichre. Pflichtgemäßübernahm er diese undankbare Aufgabe, hörte die furchtbaren Bedingungen,telegraphierte an Hindenburg, das und das wird von mir verlangt,muß ich annehmen? und dieser telegraphierte zurück: Bieten Sie allesauf, besiere Bedingungen durchzusetzen, wenn aber nicht, abgeschlossenmuß der Waffenstillstand unter allen Umständen werden7"'BäS war einschmerzliches DMimeidt, dieser Waffenstillstand,' aber niemand hat dasRecht, einen Stein auf den zu werfen, der ihn geschlossen hat, oder zusagen, daß ein anderer eS besser gemacht hätte. Von mir hochgeschätzterGeile ist mir einmal im Privatgespräch gesagt worden, ein Mann wieHugo Stinnes hätte es besser gemacht; möglich, aber nur ein Schuft gibtmehr als er hat. Erzberger hat sein Bestes gegeben.
Dann kam der Friede, der jetzt an der Kraft unseres Volkes frißt. ESist «in« .PHantol^^daA.wi^
wenn wir nicht unterschrieben hätten^ Die Gegner wären einfach in Süd-deuWlMV'1M''M^KK''aiTer«i Stellen eingerückt, Sonderregierungenhätten Sonderfrieden schließen Mssen, ^ Wd mn einen: Deutschländ"ware«S dann vielleicht für alle Zeiten zu Ende gewesen. Das waren die gewich-tigen Umstände, die schließlich einen Bruchteil des Kabinetts, darunter Erz-berger, bestimmten, nachdem die Feinde jede Milderung abgelehnt hatten,den GckMochfrieden zu schließen. Jedenfalls ist eS heute billig, diejenigen,die so handelten, zu befchiuipfen,' niemand kann wissen, wie es bei eineranderen Entscheidung gekommen wäre. Wer weiß, ob wir heut« überhaupthier tagen könnten, wenn damals der Frieden nicht geschlossen worden wäre.
Geldbeschaffung.
Die letzte undankbare Aufgabe war die Geldbeschaffung, um die un-geheuerlichen Ansprüche der Entente auch nur einigermaßen zu befriedigen.Erzberger mußte das Geld beschaffen, weil es notwendig war, und mußt«
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