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Fonds“ notirt, während sie blos von Herrn Strousbergund seinen Genossen: Herzog von Ujest , Herzog vonRatibor und Graf Lehndorff „fuudirt“ waren: — einevon den ^ vielen Täuschungen, die die unglücklichenKäufer dieses Papieres erfahren mussten! Als HerrStrousberg und Consorten zu Neujahr 1871 die garan-tirten Zinsen nicht mehr zahlten, während der be-treffende Eisenbahnbau selber liegen geblieben war,sanken die „Rumänier “ bis auf einen Cours von 40herab, worauf sie durch Vermittelung Dritter in 5pro-centige Actien umgewandelt wurden. Wie viel diehochadligen „Mitconcessionäre“ bei diesem sauberenGeschäft verdient haben, ist nicht genau bekannt ge-worden; dem grossen „Doctor“ jedoch rechnete HerrJ. Hoppe in der „Vossischen Zeitung“ (1871 No. 205)nach, dass er mindestens 10 Millionen Thaler in dieTasche gesteckt habe und über fast ebenso viel dieAbrechnung schuldig geblieben sei. Mit den „Rumä-niern“, die doch zu viel Gestank verbreiteten, trat der„Wunderdoctor“ einstweilen vom Schauplatz ab, undse^ie Hinterlassenschaft übernahmen die „Disconto-gesellschaft“ und das Haus S. Bleichröder, indem siedie betrogenen Glänbiger zu einer Actiengesellschaftvereinigten. Man verlangte, dass die Attentäter von