ihrer Beute ca. 25 Millionen Thaler herausgeben soll-ten, aber Herr Strousberg bewilligte nur 6 Millionen,und man musste wohl oder übel damit zufrieden sein,denn der „fünfzigfache Millionär“ war inzwischen einbettelarmer Mann geworden. AU’ seine Häuser, Pa-läste, Schlösser, Güter und sonstigen Liegenschaftenhatte er an seine Frau abgetreten.
Seitdem kamen die „Schöpfungen“ des grossen„Doctors“ sehr in Verruf. Seine Eisenbahnen warenvon wahrhaft frevelhafter Beschaffenheit, konnten ent-weder gar nicht in Betrieb gesetzt werden, oder ver-ursachten doch bald mancherlei Unglücksfälle. Diemeisten seiner Eisenbahnen werden in diesem Jahr-hundert keine Dividende mehr abwerfen, die Unmasseder von ihm fabricirten Actien ist zum grössten TheileMaculatur. Wie viel blutige Thränen sind über diesenMann geweint worden, wie viel Flüche und Verwün-schungen haben sich auf sein Haupt ergossen, wieviel Jammer, Elend und Verzweiflung hat er zu ver-antworten!! Die unter dem Nimbus seiner hochadligenGenossen, mit allen Mitteln vertriebenen „Rumänien “wurden zu einer wahren Landseuche, die Tausendevon Existenzen gefressen hat. Gar mancher Besitzer