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gerückt; und zwar nicht Ein mal, sondern mehrereMal. Bios die Veröffentlichung des „Prospects“ undsonstige Insertionskosten machten eine Ausgabe bis10,000 Thaler und mehr nötliig; woraus man entneh-men kann, dass die Gründungsspesen nicht klein waren.In erster Beike erhielten das Inserat sämmtlicke Börsen-blätter, die damals wie Pilze emporschossen; sodanndie grossen politischen Zeitungen und auch wol ver-breitete Localblätter. Es handelte sich um die grösstmög-lichste Publicität; es handelte sich aber auch umUnterstützung, wenigstens um Schonung. Deshalbwurden auch solche Blätter bedacht, die keinen be-sondern Leserkreis hatten, aber doch irgendwie zufürchten waren.
Alle Blätter, gross wie klein, lechzten nach Grün-dungs- und Emissions-Anzeigen; die kleinern bewarbensich darum oder druckten sie unaufgefordert ah undschickten Belag nebst Rechnung ein, die in der Regelauch bezahlt wurde, denn man verstreute ja das Geld.Erst als die Schwindelperiode zu Ende ging, ward mansparsamer; und da findet sich denn unter den Insera-ten der für die meisten Leser gewiss räthselkafte Ver-merk: „Nachdruck wird nicht honorirt!“ Blätter, diemit den Anzeigen nicht „betkeiligt“ wurden, erhoben