schliesst mit einem Verlust von 328,000 Thalern (!),entstanden durch „Abschreibungen“. Man hat nämlichgefunden, dass der Preis, mit welchem die Ländereienzu Buch stehen, dem heutigen Werth nicht mehr ent-spricht, und deshalb die Taxe um ein Drittel herab-gesetzt. Wer weiss, was die „Bauländereien“ im künf-tigen Jahr werth, welch neue „Abschreibungen“ dannnöthig sein werden! Glücklicherweise belasten dieGesellschaft keine Hypotheken mehr, und so muss fürdie Actionäre doch immer eine Kleinigkeit übrigbleiben.
Der edle „Grossgrundbesitzer“, welcher Herrn DavidBorn und Genossen mit Bauterrain unter die Armegriff, war Herr J. A. W. Carstenn in Lichterfelde; und er hatte solcher Anfälle von Edelmuth noch ver-schiedene. So lieferte er einem dritten, in derselbenGegend entstandenen Verein, der „Land- und Bau-gesellschaft Lichterfelde“ gleichfalls ein ausgedehntesAreal und liess es sich sehr anständig bezahlen. Da-neben bedang er sich als Trinkgeld noch 10 Procentvom Reingewinn, der 1872 an 400,000 Thaler, alsofür ihn gegen 40,000 Thaler ergab. Die Actionäreerhielten 25 Procent Dividende, und hätten 69 Pro-cent erhalten können, die sie auch verlangten und