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Als Herr Paul Munk vor etwa acht Jahren inBerlin einzog, sollen, wie die Fama behauptet, fünfThaler für ihn eine unerschwingliche Summe gewesensein: — seit 1873 bewohnte er die Beletage des Eck-hauses Unter den Linden und am Pariser Platz. Erwohnte hier zusammen mit zwei Herzogen; der Her-zog von Sagan wohnte neben ihm, und der Herzogvon Ujest über ihm. Er wohnte bei seinem FreundePincuss zur Miethe, besitzt aber selber in „feinster“
Berlin sind Juden, und Juden treiben hier den grössten Auf-wand und Luxus, weit grösseren als die Aristokratie und derHof. Hauptsächlich Juden füllen die Theater, Concerte, Opern-hausbiille. Vorlesungen etc. Sonntags, wo die Juden unfrei-willig feiern, ist in manchem Theater kaum eine Christenseelezu entdecken. In allen Comites, in allen Vereinen sitzenund präsidiren Juden. In der Stadtverordneten-Versammlungsind sie unverhiiltnissmässig stark vertreten, behaupten sieschon ein bedenkliches Uebergewicht. Die Wahlen zum Ab-geordnetenhausc und zum Reichstage werden vorwiegend vonJuden gemacht. In keiner andern Stadt finden sich unter denDocenten an der Universität, unter den Lehrern an den höhernSchulen, unter den Advocaten und Aerzten, namentlich unterden Literaten und Journalisten so viel Juden, wie in Berlin .1874 fanden hier 26 Judentaufen statt; dagegen traten 4 Chri-sten zum Judenthum über, und diese machten sicher das bessereGeschäft. — Es giebt in Berlin 15,000 Juden, sagte einst derSchulrath Wantrup, aber sie vollführen ein Spectakel als obes ein paar Hunderttausend wären. — Als AVantrup dies sagte,waren es erst 15,000 Juden — nun sind es schon 50,000.Gott sei uns armen Christen gnädig!
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