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Aufgelde von je 150,000 Thaler, zusammen also — —
300.000 Thaler; die Häuser Unter den Linden 17
und 18 mit einem Aufgelde von- 1,150,000
Thaler.
Unter den Linden 17 und 18 sind gewissermafsenhistorische Häuser. Hier hatte Strousberg derGrosse seine Büreaux, hier wurde seine Zeitung, „DiePost“, fabricirt. Munk, der zu Strousberg in viel-fachen Beziehungen stand und ein Schüler und Jüngerdes „Culturhelden“ genannt werden darf, hatte diebeiden Grundstücke von diesem während des Kriegesfür 600,000 Thaler erstanden, und verkaufte sie jetzt
dem „Lindenbauverein“ für- 1,750,000 Thaler!!
Munk erhielt also zusammen ein Aufgeld von-
1.450.000 Thaler!!!
Aber selbstverständlich musste er davon seinenVerbündeten abgehen. So cedirte er später von demKaufgelderreste: 85,000 Thaler an Banquier MeyerCohn, 85,000 Thaler an Banquier Aron Hirsch Hey-mann, 85,000 Thaler an Kaufmann Hermann Eeimannund 55,000 Thaler an Commerzienrath Hermann Egeils— bis auf Letzteren, lauter alte Genossen von der„Passage“ her.