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Der Börsen- und Gründungs-Schwindel in Berlin : gesammelte und stark vermehrte Artikel der "Gartenlaube" / von Otto Glagau
Entstehung
Seite
159
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„Lindenbauverein“ wurde der Refrain vieler Theater-Couplets, und mit der Geschichte vom „Lindenbau-Verein“ scheuchte man die Kinder zu Bett.

Parallel mit der Passage, und nur zwei Häuserweiter, sollte eine neue Verbindung zwischen denLinden und der Behrenstrasse durchbrochen, und dies-mal eine wirkliche Strasse angelegt werden; eine„Prachtstrasse “, wieder Laden an Laden, dazu miteinem Theater und einem „Riesenhotel“. Die Gründerresp. ersten Zeichner waren ausser Paul Munk: Ban-quier Emil Heymann, Rentier Georg Beer, KaufmannGustav Markwald, Banquier Edmund Helfft, Commer-zienrath und Aeltester der Kaufmannschaft WilhelmHerz, Consul Friedrich Schillow und Seine Excellenzder Staatsminister a. D. Gustav von Bonin , Mitglieddes Preussischen Abgeordnetenhauses und des DeutschenReichstags.

Diese acht Herren constituirten sich unter demVorsitz der Excellenz von Bonin als „Lindenbau-Ver-ein“ und kauften sieben Grundstücke an, resp. ge-nehmigten sie den Ankauf. Vier der Grundstückewurden angekauft von Paul Munk, der sie erstkurz vorher erworben hatte. Die Häuser Behrenstrasse57 und 56 überliess Munk der Gesellschaft mit einem