grausamen Neffen jammern hören. — Für den Ver-trieb der Actien berechnete die Preussische Boden-Credit-Actienbank sich die Kleinigkeit von 400,000Thaler.
In den Zeitungen liessen die Gründer verbreiten,wie sehr das Project „an Allerhöchster Stelle interes-sire“, wie erbaut daVon die Staats- und die städtischenBehörden seien; während sich hinterher herausstellte,dass die Behörden sich gegen den Durchbruch, alseine unnütze und unschöne Unterbrechung der Linden,erklärt hatten. Fortwährend wurde auf den Einflussdes Herrn von Bonin „bei Hofe“ hingewiesen; einenEinfluss, der nicht im Mindesten bestand. Nur beidem Kronprinzen fand Herr von Bonin zuweilen Zu-tritt.
Nach dem Kronprinzen wurde die neue „Pracht-strasse “, die nie gebaut werden sollte, sondern nur aufden zahlreichen eleganten Zeichnungen des HofbaurathsKlingenberg existirt, bereits Friedrich-Wilhelm-Strasse genannt, und unter diesem Namen auchdie Actien dem Publikum empfohlen. Die „National-Zeitung“ und die alte „Börsen-Zeitung“ meldeten imredactionellen Theil übereinstimmend: Der BauvereinUnter den Linden hat mehrere Parcellen sehr vortheil-