bankerotten Gesellschaft zu Hülfe zu kommen; unddie Regierung setze sich dem Vorwurf aus, dass sieGeld habe für verunglückte Speculanten, aber nichtfür nothleidende Arbeiter. Weil bereits die Verbin-dungsbahn bestehe, sei die neue Stadtbahn gar keinßedürfniss, und überdies erfülle sie nicht entfernt deneigentlichen Zweck, da sie kein Netz, nur eine Liniebilde. Sie werde und könne sich nie rentiren, unddie sieben Millionen, welche der Staat beisteuere, seienvorweg ä fonds perdus zu schreiben.
So schlagend diese Einwände auch waren, sie fruch-teten nichts. Herr Miquel, der Verbündete derDisconto-Gesellschaft und der Führer des Hauses, gabsein „Urtheil“ dahin ab: Die Gelegenheit ist günstig,und wenn der Staat sie versäumt, kann das Unter-nehmen später nicht allein das Doppelte, nein, dasZehnfache kosten. — Nach Herrn Miquel war alsonicht ein Fallen, sondern noch ein Steigen der Grund-stücke in und um Berlin zu erwarten! — Mit grosserMajorität, nur gegen die Stimmen der vier Opponenten,wurde die Vorlage genehmigt.
Weit ungnädiger, weit härter bewiesen sich Han-delsminister und Abgeordnetenhaus, als es sich umUebernahme der durch die Lasker’schen „Enthüllungen“