269
gung“ an dem verunglückten Kestaurant in der PaulMunk’schcn „Passage“, woselbst er ein ziemlich dünnesGetränk unter der Devise „Passage-Bier“ verschänkenliess, im Jahre 1873 — 12,500 Thaler und pro 1874— 25,000 Thaler. Dazu gingen im letzten Jahre Pro-duction und Ertrag erheblich zurück, und die angefan-genen Bauten blieben aus Mangel an Geld liegen.
Schlossbrauerei Schönberg, Adler und Königstadtgehören schon zu den grausamen Gründungen; wie diesfreilich nur dem Charakter der Verfasser entspricht,die sich durch eine Beihe-, zum Tlieil noch schlimmererWerke fast unsterblich gemacht haben. HermannSchusters’s Schlossbrauerei ist einschliesslich derHypotheken mit 820,000 Thaler, Hermann Frenkel’sund Hugo Wolff’s Adler mit 1,000,000 Thaler, AlwinSörgels Königstadt mit 1,200,000 Thaler belastet;und Königstadt gedachte Ende 1872 noch „400,000bis 600,000 Thaler neue Actien“ auszugeben, was abernicht mehr gelang.
Schlossbrauerei Schöneberg wurde von dem Vor-besitzer Heinrich Schlegel „dirigirt“, bis ihm,Januar 1874, in stürmischer Generalversammlung dieActionäre, statt der Decharge, ein zorniges Misstrauens-votum ertheilten. Adler hatte die alte mangelhafte