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und Deputationen. Sogar das „Statistische Bureau“der Stadt gratulirte — wir wissen freilich nicht,mit welchem Rechte. Herr Schweitzer ist jetzt in derLoge Royal-York Meister vom Stuhl, und seit vielenJahren Cassirer der „Berliner Presse“. Auch hat sichder gefeierte treffliche Mann kürzlich ein kostbaresHaus vor dem Potsdamer Thore zugelegt; und er gabdie Veranlassung zu dem Federkrieg, der zwischenHerrn von Diest-Daber und der „National-Zeitung“entbrannte und noch' immer nicht beendet ist.
Da ist Herr H. Killisch , der einst am Busenseines Freundes Hermann Geber lehnte und klagendfragte: Was werden wir essen? Was werden wirtrinken? Wovon "werden wir uns kleiden? — Jetzt ister Eigenthümer der „Berliner Börsen-Zeitung“, dieihn schon lange zum Millionär gemacht hat: und ernennt sich von Horn — nach einem nothleideuden
Edelmann, den er grossmüthig an Vaters Statt ange-
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nonunen hat. Trotzdem bezieht er noch immer selberdie Börse, wo er amtlich und auch privatim beschäf-tigt ist; schreibt er noch immer selber den Börsen-bericht, aus dem man entnehmen kann, ob der Ver-fasser gerade ä la hausse oder ü la baisse engagirt ist.Er hat durch Erfolg und Verdienst alle seine Collegeu