Regel ihr ■— wenn auch verschuldetes — Eigentum ist.Es stellen mir über diese Verhältnisse die Zahlen aus der1888er Volkszählung zu Gebote, die allerdings nur die Be-völkerung im allgemeinen betreffen. Indes würden für diehausindustriellen Sticker allein die Zahlen noch günstigerlauten, da die in dicht bevölkerten Fabrikdörfern wohnendenArbeiter der mechanischen Spinnereien und Webereien,sowie die zahlreichen Fabriksticker, von denen doch sichernicht allzuviele allein ein Haus bewohnen , höchst wahr-scheinlich das Bild ungünstig 'beeinflussen. Es fielen in
St. Gallen auf 34169 bew. Häuser
Appenzell A. Rh. ., 8213 ., , 12899 .,
„ I. Rh. „ 2112 ., ., 3163
oder mit anderen Worten
auf 1 Haus kamen in St. Gallen 1,48 Haushalt.
„ „ „ ,, Thurgau 1,26
„ „ ,. „ „ Appenzell A. Rh. 1,59 „
„ „ ,, „ ,, 1. Rh. 1,50 „
Sehr erfreulich ist, dass sich dieses Verhältnis seit 1880fast gar nicht verändert hat. Damals kamen auf 1 Hausin St. Gallen 1,40 (gegen 1,48), in Thurgau 1,22 (gegen1,26), in Appenzell A. Rh. 1,58 (gegen 1,59), und Inner. Rh.1,50 (gegen 1,50) Haushaltungen.
Dass es möglich war, die schweren Teile der Maschineauch in die an steiler Berghalde gelegenen Wohnungen,die kaum ein Pfad mit der Thalstrasse verbindet, zuschaffen, dem ist es zu verdanken, dass die überaus schnelleVerbreitung der Industrie nur wenig Veränderungen in dieWohnungsverhältnisse gebracht hat. Es konnte sich ebender ganze Vorgang, wenigstens was die Hausindustrie an-betrifft, ohne eine Konzentration in den Städten oder Dörfernvollziehen.
Man braucht nicht mit dem Theoretiker Sachs 1 oder