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Die Wirkungen des Schutzzollsystems in Deutschland / von Georg Gothein
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mit vorwiegender Viehzucht, mit Gemüse- und Obstbau hat eineviel bessere Ausnützung der Arbeitskräfte auch im Winter.

In den Jahrzehnten der hohen Getreidepreise war auch vorEinführung der Getreidezölle die Auswanderung eine sehr be-trächtliche, da es damals lukrativ wurde, Bauernland aufzukaufenund die Fläche für den Getreidebau im Grofsbetrieb zu vermehren.

wanderten aus

Deutschland

nach Nordamerika

aus:

Bei einem

Im Jahrzehnt

Menschen

Weizenpreis

Roggenpreis

pro t in Preufsen

pro t in Preufsen

18411850

434 626

167,8

123,0

18511860

951 667

211,4

151,5

18611870

822 007

204,6

154,0

18711880

757 698

223,2

172,5

In der letzten Periode zeigten aber nur die Jahre nach dem

Kriege starke Auswanderungsziffern, die gleichzeitig die Jahresehr hoher Getreidepreise waren. 1876 wanderten nur noch29 664 Menschen, 1877 nur 22 898, in 1878 nur 25 627, in 1879bereits wieder 35 888 Menschen nach den Vereinigten Staaten von Amerika aus. Dabei war in der zweiten Hälfte der 70erJahre die Wirtschaftslage in Deutschland ungünstig. Das Bildänderte sich vollständig mit der Inaugurierung der Schutzzollpolitik;1880 beträgt die Auswanderuugsziffer 117 007. Im folgenden Jahreerreichte sie die enorme Ziffer von 220 902 Köpfen; 1882 betrugsie 203 585 und hielt sich 188385 auf der immerhin sehr beträcht-lichen Höhe von 173 616; 149 065 und 110 119; in der zweitenHälfte der 80 er Jahre verminderte sie sich dann etwas mit 83 225in 1886 und hielt sich dann mit 104 787, 103 951, 96 070, 97 103stets nahe an 100 000, um in den Teuerungsjahren 1891 und1892 wieder die gewaltige Höhe von 120 089 und 116 339 = 2,41und 2,31 pro Mille der Bevölkerung zu erreichen. In den 13 Jahrender sich steigernden Hochschutzzollpolitik verlor Deutschland durch