Die LvtiviRlling öer tlugsburger Postzeitung iin Duuje von rivei ^snhrhllnöerten.
Aligsburgrr stoskintung
Acgriindct 1687.
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Uorgcnölatr
Willwoch, 7. Mai
Norgcnblukk
293. IadrMNli.
Samün-i. 19. Tcccmbcr 1891.
71r. 293.
AWllilMk NBikilmz.
ISi. J-hrgang.
Donnerstag, i. Juli 1L8V.
.V 132.
Aiigslnnger Plijtzeitung.
5-r-«
WWAligsdmgtt
3S».
Domierflag, den 22. Dccbr.
1864.
ewhuudlrtnndzwcilnidstc'oni^gstcr Jahrgang.
Augsburger Postgc'üung.
233.
Donnerstag, den 23. 2cpteu»ber
reilunz."
1838.
Augsburger
Postzeitung.
L2
ri,o. -5°. D°mius>-Ig, den 29 . Ltt. Snm> >s>r.^
AugsburgischcOrdtnariPostzcttung
DenStaats, grlchNcn, historisch. u.ötvnomlschrvNmigkrtttg.Mir aNrrdjchfl.n
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dem kleinen1. Lkt. 1012tauschte, in
ein ähnlich gropeS gehabt. Die mit Beginnder Ovcr Jahre vorgenommene Verkleinerungerfolgte ebenso lote die vorjährige Vcrgrvsjcrungwegen der auf den gleichen Maschinen zu drucken-den Neuen AugSbnrger Zeitung, die ihrerseitsder Postzcitnng stets eine treue, opferwillige Stubewar. (Näheres s. S. 19). 1> QN2 QN2 QN2
1913
Die Postzcitnng hat,wie hier ersichtlich, vorFormat, das sie ammit dem jetzigen Ver-ben SO er Jahren schon
In der Aera Haas und Grabyerr istauch — Frühjahr 1899 — eine in derlangen Lebenszeit der „Augsburger Post-zeitnng" wiederholt ventilierte, schon vonOr. Huttler in den 60er Jahren erwo-gene, aber mit guten Gründen negativbeantwortete und auch in den 70er und80er Jahren, wo er in München den Ver-lag und die Druckerei des „BayerischenKurier" besah, nicht wieder aufgenom-mene Frage aufgetaucht, die Frage ihrerVerlegung nach München. Doch auch da-mals führte die Beratung dieser Frage,die in München im Kreise der angesehen-sten und einflußreichsten Persönlichkeitenunserer Richtung stattfand, trotz der prin-zipiellen Geneigtheit des Postzeitungs-verlags zur Verlegung zu keinem posi-tiven Ergebnis. Insbesondere wurde nachden uns vorliegenden Aufzeichnungenhervorgehoben: Was München fehle, seieine den Verhältnissen und Bedürfnissenentsprechend gehaltene und geleitete mitt-lere katholische Zeitung, die imstandewäre, sich in weitesten Kreisen Eingangzu verschaffen; aus der Postzeitung, dieüber lokalen Verhältnissen, aus höhererWarte stehen soll, eine solche machen zuwollen, wäre verfehlt; „die Postzeitung,dieses vorzügliche Blatt — so äußertesich namentlich ein kirchlicher Würden-träger aus München — dürfe der katho-lischen Sache und der Partei als großesOrgan durchaus nicht entzogen werden".Und so blieb sie in Augsburg.
Um den notwendigen persönlichenKontakt mit den politischen und kirch-lichen Instanzen und Persönlichkeiten inder Haupt- und Residenzstadt herzustel-len. errichtete der Verlag im Herbste 1910— die Verleger Haas und Grabherr bal-len inzwischen, ersterer am 4. September1908 und letzterer am 2. Dezember 1909das Zeitliche gesegnet — in München eineigenes in engster Fühlung mit der Augs-burger Redaktion stehendes Redaktions-bureau, mit dessen Leitung ein hervor-ragend tüchtiger Journalist, MichaelGehn er, betraut wurde. Einen wei-teren mit großen Opfern verbundenenSchritt nach vorwärts machte der Verlag,dem langjährigen Drängen weiter Abon-uentenkreise nachgebend, vor Jahres-frist mit der täglich zweimaligen Ausgabe des Blat-tes. Dazu kommt, daß die Druckerei, in der die„Augsburger Postzeitung" hergestellt wird, infolgeder ungewöhnlich großen Aufwendungen, die imletzten Jahre für sie gemacht worden sind, endgültigin die Reihe erstklassiger Zeitungsbetriebe ein-gerückt ist.
Und so darf die „Augsburger Postzeitung" —eine sturmerprobte Zeugin der langen Passionszeit,welche die katholische Presse in Deutschland durch-zumachen hatte und ein lebendiger Beweis der un-geheuren Schwierigkeiten, unter denen selbst ineinem katholischen Lande ein großes katholischesBlatt trotz fortgesetzter größter Opfer um seinEmporkommen zu ringen hat — nicht ohne berech-tigte Hoffnung einer künftigen glücklichen Entwicke-lung entgegensehen, zur Freude und Genugtuungaller wahren Freunde und Gönner der katholischenPresse, aber auch zu Nutz und Frommen vonThron und Altar, Volk unk» Vaterland,tzuoä Veu8 bene vertat!