Abbildung der allerersten
ner Familie A. 1466 sollertheilet haben. Allein Mdiese Beweggründe sind noch lange nicht hinlana»lich genug erfunden worden, den Maynzern die Eh»re abzusprechen / mdeme selbst die ältesten Straß»burgischen Scribenten nur so viel sagen/ daßMen»telin die erste Druckerei in Straßburg aufgerich»tet/ nachdem er die Kunst zu Maynz erlernet hatte.Was bei den Straßburgtschen Argumenten sow
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Johann Guttenberg allerdings dm Preiß be>halt. Dieser ist von Straßburg gebürtig gewe-sen / (und in so ferne gehet den Straßburgernauch einTheil des Ruhmes zu/) hat sich aber zuMaynz haußlich angerichtet. Denn daß er auseiner alten Fränkischen Familie von Adel entsprossen sey / ist noch nicht ausgemachet : wiewol esderselben keine Schande gebähren würde/ wenn sieden Namen eines so sinnreichen Mannes in ihrem
sten erinnert werde/ kan man bei Tenzeln und an»dern des mehrern lesen. Dieser Memelin ist denSamstag nach Empfängnis Maria A. 1478 in sei»ner Vaterstadt gestorben/ und Sonntags daraufbegraben worden.
Demnach scheinet / wenn man die beederseits gegen einander geführte Beweggründe genau be»trachtet/ sich so viel zu ergeben/ daß
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Stammbaum zetgen könnte. Es mag seyn/ daßdieser Guttenberg dem Coster nachgeahmet/ wenner anfanglich ein Vocadel-Buch/ eackolicon ge>nannt/ mit obbefchriebenen Holzformen abgedru»cket: Mein er bliebe nicht darbei/ sondern dachte derSache besser nach/ und kam endlich so weit/ daß ereinzele Buchstaben bereitete. Einige geben ihn füreinen Goldschmid aus/ und wenn dieses also wäre/so wäre freilich leicht zu begreifen/ wie er darauf^_ verfallen