Also begab er sich zu dem Abt von S. Urban/ so einCloster ist unter dem Canton Lucern in derSchwcitz/ und nahm allda eme Pracevtoramr an:machte sich auch mit einem Lmionico, dessen NameXylutcc.tus oder Holzdach hieß/ bekannt. Weilnun dieser nach erkannter Warheit des Evangelttsich nach Base! gewendet / so gieng Oporinus lnitihm dahin zurück/ !im seine ^uciia weiter zu pro-schüren. Da tnangelte es abermal an Geld: da^hero sHrieb er dem Johann Frobenio denircnaeumund andere Griechische k^u-es ab. Endlich starbXylorccms, und Oporinus ließ sich gelüsten/ desienhtnterlasiene alte ^aiuippe zu beurahten. A. 15^ hater die^mrion eines Kecroris bei der vordersten Twvial^vchul zu Basel angenoznmen/ aber bald dar-auf wieder verlaUn/ und sich/ aus Einrahtcn I0-
Jlinis Occolampnäü, an den ^KeopKrgiium ?3-i"äceI5ulN gehalten/ desien (^oUeAlÄ ^eäic-ä er fre-
ciuenliret/ und bei Zwei Jahresein (Zomel^icuswor''den. Oporinus muste des Nachts/ wenn l^eo-pKi wol bezechet war / aufstehen und schreiben; so daß die ineiften Bücher/ welche man vondein pmacelto hat / von dess-n Hand geschriebensind. Als hierauf ^Keopw^ttus nach Elsaß entweichen muste/ folgete ihm Oporinus / und hieltenoch andere zwei Jahre bei ihm aus/ in Hoffnung/dessen ^.rcana, und absonderlich das ^uäanum,womit jener sehr viele Wunder-Curen gerhan/ vonihm zu erlerne,?. Wie er sich aber in seiner Hoffnung betrogen fände / so kehrte er wieder zu semerbösen Sieben/ welche es ihm zeizo eben so bunt machele/ als vorher/ so daß er einst/ da er eben zuvor
>er allerersten
eine Purgcmon eingenommen / zur ?Nitternachtaus dem Hause zu seinen: Vater sich reciiirte.Weil er nun diesen im Schlaf nicht beunruhigenwollen/ so bliebe er auf freier Gassen für der Thürsmcn/ und erstarrete fo sehr/ daß er darüber in et>ne tödtliche Krankheit siel/ worvon ihZl drei Pillwlen des l^uöani glücklich curirct. Bald hernachU ihln seil: zänkisches Weib die Gefälligkeit / '
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UM welches ihn seine Schwäger gar gebracht. Um
diese Zeit hatte (-r/i^eus dic^rorclliONLm^rÄec-äeI^inAU'-ie mit der l^oteüione ^eoloZica VMvech^
selt/ und brachte es bei dem Raht zu Basel dahin/ daßOporinus all desien vorige Stelle vociret wurde;worauf er zur zweiten Ehe geschritten. Nichtlange hernach kam Trssmus Korei-cx^mus wt>der' nach Basel / da denn beede bey der ersten Un^terredung einen Grund zu fortwährender Freundschaft geleget. Wie nun Oporinus bei zwei Jahrediese Stelle rühmlichst verwaltet/ und indessen zuBafel clccrer-rct worden / daß alle l^rofessores, dienoch keine;: (n^äuln hätte;:/ solchen in ihrer Zacubtat annehmen sollten/ so dankcte er ab / und fieng an/in Compagme des Robert'Winters Bücher zu drwcken: welcher aber bald darauffallit wurde/weil seinEbgemahl eine Staats^Dame aZiren wollte/ und dasHaushalten an ein Nagelein hienge. Wollte nunOporinus die Officin erhalten/ so muste er/ dieSchulden zu bezahlen/ ein Capital von 700 Gubden aufnehmen/ und hatte keinen Wehrt daran.
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