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und etlich anderer berühmter Buchdrucker.
War also der Anfang zur Druckerei überausschlecht. Glachwol nahm er seinen Varer zu sich/und unterhielt ihn und die Schwestern Zeit Lo-bens. In seiner OffKin hat er die herrlichsten / in>sonderhett viele Geistliche Bücher/ davon in seinemztmlich starken Verlags ^araloZo nachzusehen/drucken lassen/ die er meistens ftlbstcn coi-rigi-ret; hiernechst hat er viele startliche Register vw-fertiget / und verschiedene Bücher geschrieben/ deren
in großer Anzahl Limlerus in 5>ib1ic>i.K. (-elner. Kois-larclns Iconum Illl n^ 4). 1^. I^an^Ieon ?rol0-
?. III > 421, und andere gedenken.Hierdurch hat er sich m grosse Hochachtung nichtallein bei den Gelchrren gesetzet/ welche es für eineEhre hielten / ihm ihre Bücher zu äeckciren; somdem auch bei Keyser Ferdinand dem l- und Fried-rieb / Churfürsten zu Pfalz / deren letzterer ihnwegen seiner redlichen l'rvdirat und Arbtttsainkeitnach Heidelberg beruften. Von seinem unermüde-ten Fleiß mag dermalen zeugen^dte Überschriftüber der Thür seiner Studier ^smbe/ so er dem^160 abgeborget hatte/ wie in den j^rinisnis zu er>
sehen I (^msqnis es, roZzt re Opoi'inusetlam atczueetiÄM, Mliczuiäelii, ^uocisse velis, perpZucisÄAÄS,äeinäe scrutum sbeas: nili tanc^uam Hercules, ae-fesso ^tl-znte, veneris supooliMrus Numeros: sem-per enim erir, Pioci er tu er ^uotc^uoL Kuc
armlerim peäes. Lieber Freund / wer du ftyeft/es ersuchet dich Gporinus gar inständig / duwollest, wenn du etwas bei ihm zu verrichtenHaft/ es kurz machen; und alsdann ohnge-säumt deiner Wege wieder fortgehen : es sey
denn/ das; du / als ein anderer Hercules/ den er?müdeten /^rwmem ablösen / und dessen -Last aufdeine Schultern nehmen wollest: denn eswird noch allezeit etwas übrig seyn, wormi.du und alle / welche ihre Fnsse hiehcr tragen,sich bcschässtigcn i'önnen. Bei so auN'rordent-licher Emsigkeit wurde er doch lein a.roU'r Cavttaltst. Ursi^che: er war im Verkaufen nicht garglücklich/ und ließ sich von andern leicht etwas ab-vresien; darnebst war er allzu gutthatigcn Gemühtcö/ wie er denn bisweilen bei fünfzig feyrenden Gesellen die Kost gegeben : und weil er mey-netc/ alle Leute würden so ehrlich seyn / wie er;so hielte er seine Register nickt allzufieifsig; so daßnach dessen Tode bei 8vOo Thaler illiquide Schul-den sich fanden. Seine zweite Hausfrau / MariaFirma / mit welcher er fönst etliche dreysitg Jahreauf das vergnügteste gelebct/ verstünde sich auchbester darauf/ wie das Geld zu vertändeln / als wie eszu erwerben. Als diese A. 1564 an der Pest qestor-ben war / so Heurahtete er des jungen lo ^erva^iWittib/ und bekam mit ihr diezweueOfficiN/ undeine gedoppelte Last 1 wurde aber nach 4 Mona'ten abermals ein Wittwer: worauf er des ^on.i-
facil ^.mei-dÄcKii Tochter/ Virici Iselini Wittib/
sich antrauen lassen; welche ihm in seinen: Alter/andesienGeburts-Tagden2^Ienner 1568/ um ernem Sohn/ Namcns Emanucl/ erfreuet. Dieseseine letzte Gehülsin lag ihm fo lange in den Ohren,bis er die Buchdruckern verkaufet. Er war Zeitfeines Lebens nicht trank gewesen/ aujm daß ihnA. 15 58 der Schlag gerührct. Aber einige Mona
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