und etlich anderer berühmter Buchdrucker.
Jctzo imr er einen Lorbeerkranz un: dem Haubt/und eine Harfe in beeden Händen : Denn fliegenihm die blosim und ungebundenen Haare um denKopf/ und tragt in der linken Hand eine Geige/und in der rechten einen Fiedel-Boqen. Hie steheteinmal sonst nichts als das blosse Bildnis. DennlaM er sich wieder sehen mit einem Zettel über demHaubt/ auf welchem der Name ^rwn geschrieben
ist. Und zuweilen ist er rund umher mit eitelSchrissten umschlossen/ da zur Rechten diese Wor-te sich antreffen lassen : Invia virrmi nulia clr. via.Zur Linken aber dieses Lemma in unsere Augenfallet: ?ara viam invenicm. Welches sich beidesgar wol auf seinen Zustand schicket. Man findetauch Bücher / wo diefes Zeichen gantzlich wegge»lassen ist.
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Robertus Stephanus, ein Pariser von
Geburt, der vortrefflichste unter allen Buchdru^ckern/ die jemaln gelebet/ oder noch leben werden:hatte einen Buchdrucker/ Namens Heinrich/ zumVater/ und bekam Simon Colinaum/ einen gleichefals berühmten Buchdrucker zum Stieft Vater;fienge in seinen jüngern Jahren eine eigene Dru^
ckerci an / und verfertigte eine neue Version derHebräischen Bibel mit grossem Fleiß. Er wardein Eidam ^oäoci ^lcenlii. Um das JahrI5Z9 ward er des ^Königs ?rancifci I. Buchdru^cker der Hebräische und Lateinischen Sprachen / undeäirete nicht allein viele Hebräische / Gricchifche undLateinische Bücher / welche alle in sonderbaren
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