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Teutsche Schrifftcn.
XU. Grobe Petit Fractur/ aufCic?roKcg6.
^ Ich will nun preisen des Herrn Werk/ und ans der heiligen Schrisst seiür Werke ver-knndigen/ wie ichs gelesen habe. Di- Sonne ist aller Welt Licht/ und ihr Licht ist dasallerhellcste ?icht. Es ist a»-I> den Heiligen von dein Herrn noch nie gegeben/daß sie alleseine Wunder aussprechen könnten; dennder allmächtige Herr Harste so groß gemacht/und alle Dinge stnd zu grosi/nach Würden zu losen. Er allein erforsch et den Abgrund/und der Menschen Herzen/ und weiß/ was sie gedenken: denn der Herr weiß alle Din-ge/ und stellet/ zu welcher Zeit ein jegliches geschehen werde. Er verkündiget/ was ver-gangen/ und was zuküusslig ist/ nnd offenbaret/was verborge» ist/ er verstehet alle Heim-lichkeit/ und ist ihm keine Sache verborgen. Er be.vciser seine grosse Weisheit herr-lich/ i.nd er ist von Ewigkeit bis zu Ewigkeit. Man kan ihn weder grosser noch gerin-gcr machen/ und er bedarf reines Raths. Wie lieblich sind deine Werke/ wiewol mankaum ei» Funklci» davon erkennen kan. Es lebet alles/ und bleibet für und für/ undworin er ihrer bedarf/ sind sie alle gehorsam.
Xl.il. Grobe Petit Fractur.
Mer kan sich seiner Herrlichkeit satt sebcn? Man stehet seine Herrlichkeit an der mäch-tigen arossc» .nbi>c, a» dem bellen Firmament, an dcm lchönen Gimmel. Die Sonne,wen» sie ausgehet, vcrnmdlgcr ste dcu Lag, sie ist ein Wunderwerk des oöchstc». ImMiltaae trocknet sie die Li de, und wcrkmifur ihrer .nnzc bleiben? Sic machls Heisterden» viel Ocfcu, und brennet Sic Bei ac,und blaset circl Hiyc von stch,nnd gibt so hellenGlanzvoll sich, daß sie die Äugen blendet. Das muß cm grosser HERR sevn, der siegemacht har, und dat sie beisten so schnell lauffcn. Uno der Msn? in aller Well mußschcinctt zn seiner zeit, nnv die Moiiatunrerscheiden, und das Jahr anstheilcn. Nachbei» Mono rechnet man die Feste, es ist ein Licht, das abnimmt und w-ctcr zmiimmt.Er machet den Monat, er wachst und verändert sich wundcrbarüch. Es leuchtet auchdas aanzc himmlische Hcor mder^oheam Firmament, und die helle» Sterne zierenbei, niunucl. Also bar sie derHcrvr m Verrohe hcisscn dicWclt erleuchten. DnrchGelles Wort halrciisie ihreOrdnung, und wachen sich mehr mu?c. Sihc den Re-geiibogc» au, und lobe de», der >!>» gemacht hat, dcu» er hat lehr schone Farben. Erha: den Gimmel fciu rmib gemacht, u»d eic Hand des Höchste» hat ihn ausgebreitet,^urch sün Wort fallt ein grosser Schnee, unv er laut es wnnderlich durch einanderlMc», daß sich der Hnumel austhnt, und die Wolken schweben, wie die Vogel fliegen,c^v mach, durcn sciuc .ttraffr die Wolke» dicke, daß Hagel hcrauö fallen. Sem Donnererschreckt d,e Erde, und Berge zittern für Ihm.
XUII. Kleine Petit Fractur.
Durch seine» Willi'» wehet der Sndwind und der Nordwind'»»d wie dieVögelflieqen/so wenden sich die Winde/ »nd wehen den Schnee durch einander/ das!ersich;»Ha>i,senivnftl als we«» Iich die Heuschrecke» nl.der thun/ ev ist soweisi/dai! er die Augen dlendet/und Das Her; mul! sich verwundern selibes selZiimen Segens. Er schüttet den Neissen aufdie Eide/ wieSalj/ »»dwennes e-esreuret/ sowerdeii E>i->.icken/ wie dieSpi<^e»>>nde>:Steden. Iludweiittdertalie Rordwliidwcl'et/sowird dasWasserz»Elsi/wo Wasser >ii/da weh^r er über her/nnd zeucht de», Wasser ale-ch eine» .Harnisch an. Erverderl»! die Bc-^npae,u»d verdre»l,el die Wusren/und verdorret» lles/w.is arün ist/ wie ein Feuer. Dar-»«,der !>»tt ein dicker Nebel/und ein Tdan nach der Hn-e/der «rauickecalles w>eder.D>i, -dsein ILorl wehrer er den- Meer dal? es nicht a»sreisse/,md Hai Insulen drein gesäet.
xuv. Colone! Fractur.
!>chdanle dir/Herr König/,nid lobe dich/Mott/ meinen Heiland. !>ch danke deinemNamen/dasi d» nie!» Schi»? mW Hülfe disi/und meinen äeib ans dem Verderben'«»!) vomStricke der fiiischen Zuuaen und ^üaen-Mäuler erloset hast/und Haff mir geholfen widerdie Heinde/und hast niicherrcttet »«ich deiner grossen «ndhochberühnitenBarmberzigkeil/von dem Brüllen derer 'die mich fressen wolten/ e»,s der Hand derer/ die mir «ach Venire»den stunden/ eins vielem Trüdsal/darinnen ich lag > ans dem Brande/der mich umgebenhatte/mittenansdem Feuer/d ip ich nickt darinnen vcrdrante/aus dem tiefenRachenderHollen/ von den feilschen Kläffer» und iügnern für dem Könige, »ndvommiaerechtenllr-tliell. Ich war dem Tode nahe/und mein jeden war schier Zur Höllen gesunken. Ich war»mrinnet/ttnd niemand halssmir/ich snchteHülffe bcv de» Menschen/ und fand keine. Dagedachte ich/ Herr/ a« deine Barmherz>gkeit/»nd wie du allezeit geholfen hast.
XI.V. Grobe Nonpareille Fractur.
Und darnach sähe ich »irr enzclstehen auf den vier ecken der erden / die hielten die vier winde der erden/au, dich kein wind über die erde bliese/ noch über das m-cr/ noch iibereiniaen bäum. Und ich sähe einenandern engel auisteigen von der Sonnen ousgang/ derhotre d°S sie-iel deSIedendiaenEOircS/ undschrycnur grosser stimme zu den vier engeln / welchen gegeben ist Zu beschädigen die erden und das meer. Und ersvr-ch: Beschidiaer die erde nichi/ noch das n,eer/ noch die bimme/ bis daß wir versiegeln die lncchre unstrsL>>>reslm ihren stiriien, M!? ick hörere die zahl derer/ die versieoelr wurden/ Hunderl und vier und vierzigtaumie/die versiegelt w.-ren von allen geschleckten der Kinder Israel: Von dem geschlechi Juda zwölfrausendvernegelr-. Van den, geschlechi Nuben/zwölf tausend vrrsiegclr iVon deiii geschlechr Gad/zwölfrausrnd verste-geln Von dem geschlechte ilser/zwolf tausend versiegelt: Pen dem geschlechie N-vl:rhali/zwölfraus!»d verste-,geli:Y.!on dem gcschlichte Manasse/zwöls tausend v-rstcgelnNon dem g-schlechte Sinieoii zwölf tausend verste.»eli^Son den, geschlechteLcvi/zwölstausend verstegelnVon dem gcschlcchieJsaschar/zwölf tausendverstegelt:Von den, geschlech,e Zabulon/zwöls tausend versiegelt, Von dem geschleckte Zosexh/zwölftausend versiegelt:Von den, g-schlechie Benjamin / zwölf tausend versiegelt. Darnach sähe ick / und sihe / eine grosse schaar/welche niemand zelile» lmitc, aus allen Heyden/ und völl-rn/ und sprachen/ vor dem stul stehend/ und vor den,lamm/angcihan mit weissen Neider»/ und valmen in ihren Händen/ schrven mit grosser stimme/und svrach.-n :Heil sc» den,/dcr aus dem stul stNt/uiiserm EOrt/uiid deiii lanmi. Und alle engel stunden un> de» stul/und umdie ältesten/und um die vier rhiere/ und fielen vor dem stul auf ihr angesichr/und beteten GOtt an/und spra-chen: Amrn/Iob und ehre/und weishen/und dank/und preis/und krafft/und stärle/sey unsern, EOtt/von ewig«liir zu ewiglcir/ Amen. Und cS antwortete der ältesten einer/ und sprach zu mir: Wer stnd diese mir weissenNeidern angerhan ? Und woher stnd sie kommen ? Und ich sprach zu ihm: HERR/du weissests. Undersprach Zu mir: Diese sinds/die da kommen sind aus grossen, triibsal/»nd haben ihre Neider gewaschen/und ha-,den ihre Neider helle gemacht / in, blurc des iammcS. Dorum sind sie vor dem siul GOrres/ und dienen ihmlag und nacht in seinem lempel/iuid der aufdem stul siüt/wird iiber ihnen wohnen. Sie wird nicht mehr hun>gern noch dürsten/ es wird auch nicht auf sie fallen die sonne oder irgend eine Hitze/ denn das lamm mitten imstul wird st- weiden/ und leiten zu den lebendigen Wasserbrunnen/ und «Mit wird abwischen alle rhr-nen vonihren äugen.
X^VI. Kleine Nonpareille Fractur.
al.iiibeii ist er ein srcmdliiig geivesm m dem vciiieiss-iirii lailie/ als i» cii>-m sirmdcn, undwoyiirte in^itlrn^ m>!Isiae und Jacob/ drn nu,ci't>rii i>clsclbig-i>vcel>rissii>ig.
XI.VII. Perlen Frattur.
?i?->rlilh/ich sag- oiili/unürag-n/di- von»>!ib<>n z>i>o>-n sind, ist nichl auskommen/ der grosser s-y drnn Jo,Hann«, dir t-l>i,-r: dir ad-r dir kl-in-st- ist inr himmil>iich/,st grössir/d-nn er. Uber von d-n cag-n Johannis d-sauftrs b>»d>ch«r>>>d-»dashin>Mllri«ch d>- g-wai«»hm«, «iss-n--zu sich.^ D-nna»-pr°xl?crin
ligs-yn. Wirohrln harziiho>in/e-il,or-. Wim soll iihad-r biß g-schl-chivlrzl-ich-ii ? E- isid«nr?n»»Ui» gleich/die an ixmm«rl» siezen/>>»d ,ut<«geg<n ibrcn g-ftil-n/ und sprich«»! M,rhab>n-uib zexsjfftn/und>>,r irollii iiichi iaiiz.il. Wir i,ab-n euch giklag.i, Uiid ihrwoll-l nichi w-in-n.
XI.VIII.