Von der Teutschen Schrisst-Scheidung.
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16.
Es gebrauchen auch die Juden in ihren teutschen Briefennicht allein recht Hebräische, sondern auch andere fremde Wör-ter, sowohl Lateinische, als Französische und Italienische; wel-che sie aber mit Teutsch-Hebräischen Buchstaben zu schreiben pfle-gen. Wir wollen etliche davon Hieher setzen:
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^^viz. ^VccomrnollireN». t'II1l5 . ^'11^!^^t-c>ic5sl. Louvci-ncmcnr,. )^-?VZV>s .VZV^Z^2!^
^onoi'iren. O-j'pcritcu.
Mwnce. Kznco..fz^2 .Np^2
1'»x»rio. vcbir. vircÄe. Oelidci-ztio..^Z^v .V'2V1 .'VPV->'7 .^^2'5v7I^lociv». I'cnrürio. I-iKcizIircr.
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Sorrcmcnr. Karinn. Kliliircr. ZolicirircN. I.cZirimz. ^ericum..VZV^'V-»^» . 1V')>Z .p'v'^v .^'v'^v! .PD'IV^
xx^curion. ?>rricui»riz. Lxccprio. Saiäircil. 8c>c!-rat.
.^'ZlPMPV . tt-^jlp'vllw .^Ovipv . .VVV'ZIWLirc>. LiriVM. L-rtikic.irion. ?srti>:>plreN» ?>ocels. krc-curirc».>5V'Z . . jlN'ZI'Zp'Ö'VIIZZ . sl'O'Z'V'?^ .oDZ^O
l>.uin. K.a>>d.,r. (lu-lliiicivcll. Lapic^I. dambio. Lslculzrion..^lil'? .V>i2>^ . P'Z'O'!>'»>P .jnv'DI'ip . f>'2^p . >I^^Ip)ns>Liipuüren. Srztuircll. v.crrzNirclI. KesiäenK. R.es»I»rinn. v.ilico..^'jlO'vv .^'»ilvlwo .^'VPMVVI . sZV7'W? . ^'Z^!V7> .^P't'-?
Lpccillzrio. 8s>ec!ticzr>c»i. Ljic6ircil.
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Und also schreiben sie alle fremde Wörter mit ihren Buch-staben ; wiewobl manche Worte gar seltsam in ihrer Ausspra-che und Schreib-Art lauten.
Von dem
Mbimsch Mbräischen.
ey dein Rabbinisch-Hebräischen ist weiter nichts zu erin-nern, als daß die Nabbinen sowol)l recht Hebräisch, (aberohne die?unÄa, oder V ncales, beizusetzen,) als auch Teutsch-Hebräisch dmnit schreiben. Die Gestalt der RabbinischcnBuchj^aben ist auch etwas von den Hebräischen lind Teutsch-Hebraischen unterschieden. Davon tan vornen psg. 26. nach-gesehen werden, allwo sie alle drey neben einander stehen: deß-wegen man auch solche allda beysammen gelassen, damit der Un-terschied so gleich und desto leichter ersehen werden könne. Siegebrauchen solche ebenfalls auch die Zahlen mit auszudrücken.
Diese Anweisung wird also einem Setzer oder Lehrling ge-nug seyn, sich die Hebräische Sprach bekannt zumachen,so viel ihm nöthig ist. Wem aber beliebt, weiter darin-nen zu gehen, der muß die Hebräische (n-amml>üca zurHand nehmen. Sollte ein Fehler mit eingeschlichen seyn,wird der geneigte Leser solchen , als etwas menschliches,nicht ungleich deuten: angesehen diese Anmerckungen nurbey müssigen Stunden zusammen gerragen, und denen,welche die Löbl. Kunst Buchdruckerey erlernen wollen, zurErleichterung Hieher gesetzet sind : weilen man selten eineso kurtz-gefassre liM-u6Uon davon sihet.
der Teutschen Uchrifft Meldung.
»je viel einem Setzer an der Erkanntnis der teutschen Schriffl'Hcheiduttg gelegen seye, solche recht zu gebrauchen, ist nichtnothig/ hier wcirlauffig zu beweisen; sondern die tagliche Ersahrung zeigt es klar. Derowcgcn wollen wir kürtzlich davon einige Nachrichtertheilen: diewcilauch indcmc^uocilider, p-^. 45. vottderRecht-Schreibung vieler Temschen gleich-l«urenden Wörter schon gchandelt worden.
1.
Ein /'«nc? j^.^ wird gesetzt, wann die Rede gantz und vollkom-men gecndiget ist; das ist: wann die vorhergehende Rede ohne die nach-folgende verständlich ist, und sich nicht mehr auf solche beziehet; als:
Wer sein Hauß bauet, mit anderer Leute Gut, der sammletSteine, ihm zum Grabe. Die Rotte der Gottlosen istwie ein Haufen Wcrgs, das mit Feuer verzehret wird.
2, >Lm
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