Gluckseeligkeit desMenschen. 57
nicht von der Schein-Weißheit und von der Schein-Tugend verstehen muß. ^.126.127 Warumman derzcvottust desLeibes nichterwehnet? ».128.129.Kein !'K>lv5opKu5 hat die Wollust des Leibes für-dashöchste Gut des Menschen ausgegeben,». izo.
Q ist demnach die Sitten-Lehre nichtsanders als eine Lehre, diedenMen-' jeden unterweiset, rvorinnen feinen ähre und höchste Glückjectigb'eit bestehe,n ie er dieselbe erlangen, und vie Hindernis-sen, so durch ihn selbst verursachet werden,ableAen und überwinden solle.
2. Vervwegen, nachdem wir im vorhergehen^den Capitel unterschiedene Arten von dem Gute desMenschen erzehlet haben, müssen wir nunmchro vorallen Dingen besorget seyn zu erörtern, worinncnseine grc»ste Glückfieligdeit bestehe^
z.Zumahl da die ?WIolopKi so eyfrig und ernst-lich über diese FraZe gestritten, und noch strei-ten; wiewohl dieser Streit mehr den Nahmen alsdie Sache selbst angehet, oder doch, wie er insgesmein getrieben wird, mehr Kidrit und grillenhaf,tig, als deutlich oder nützlich ist. Wir wollen, un-serer Gewohnheit nach, die Sache deutlich, unddaß sie jederman begreiffen möge, auch so ferne siein der Sitten-Lehre,, hauptsächlich genutzet werdenkan, vortragen»
D 5 4-Glück-