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Christian Thomasens Von Der Kunst Vernünftig und Tugendhaft zu lieben : Als dem eintzigen Mittel zu einem glückseeligen, galanten und vergnügten Leben zugelangen, Oder: Einleitung Der Sitten-Lehre ; Nebst einer Vorrede, In welcher unter andern der Verfertiger der curiösen Monatlichen Unterredungen freundlich erinnert und gebeten wird, von Sachen, die er nicht verstehet, nicht zu urtheilen, und den Autoren dermahleins in Ruhe zu lassen
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Gluckseeligkeit desMenschen. 57

nicht von der Schein-Weißheit und von der Schein-Tugend verstehen muß. ^.126.127 Warumman derzcvottust desLeibes nichterwehnet? ».128.129.Kein !'K>lv5opKu5 hat die Wollust des Leibes für-dashöchste Gut des Menschen ausgegeben,». izo.

Q ist demnach die Sitten-Lehre nichtsanders als eine Lehre, diedenMen-' jeden unterweiset, rvorinnen feinen ähre und höchste Glückjectigb'eit bestehe,n ie er dieselbe erlangen, und vie Hindernis-sen, so durch ihn selbst verursachet werden,ableAen und überwinden solle.

2. Vervwegen, nachdem wir im vorhergehen^den Capitel unterschiedene Arten von dem Gute desMenschen erzehlet haben, müssen wir nunmchro vorallen Dingen besorget seyn zu erörtern, worinncnseine grc»ste Glückfieligdeit bestehe^

z.Zumahl da die ?WIolopKi so eyfrig und ernst-lich über diese FraZe gestritten, und noch strei-ten; wiewohl dieser Streit mehr den Nahmen alsdie Sache selbst angehet, oder doch, wie er insgesmein getrieben wird, mehr Kidrit und grillenhaf,tig, als deutlich oder nützlich ist. Wir wollen, un-serer Gewohnheit nach, die Sache deutlich, unddaß sie jederman begreiffen möge, auch so ferne siein der Sitten-Lehre,, hauptsächlich genutzet werdenkan, vortragen»

D 5 4-Glück-