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Christian Thomasens Von Der Kunst Vernünftig und Tugendhaft zu lieben : Als dem eintzigen Mittel zu einem glückseeligen, galanten und vergnügten Leben zugelangen, Oder: Einleitung Der Sitten-Lehre ; Nebst einer Vorrede, In welcher unter andern der Verfertiger der curiösen Monatlichen Unterredungen freundlich erinnert und gebeten wird, von Sachen, die er nicht verstehet, nicht zu urtheilen, und den Autoren dermahleins in Ruhe zu lassen
Entstehung
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iz6 D^s z.H. von GOtt als dem

z6. Nach diesen ist davon die Frage nicht, obunter allen Dingen GOtt nicht am Würdig-sten sey, daß man ihn durch ausserliche Bezeu-gungen Ehre erweise, wohin fürnemlich die ar^u.mentA derer, die den Gottesdienst aus dem Lichtder Natur hei leiten wollen, ihr Absehen richten.Denn wer wolle so gottloß se»n, daß er dieseslaugnen wolte, da doch auch unter denen Hevdendiejenigen, die keine göttliche Versehung Leglau-dct, gewolt haben, daß Man GOlt bloß wegen sei»»lerVvrtrefligkcit ehren solte.^ ?7- Ja es erkennet auch die Vernunft diesesKar wohl, dasi der Mensch schuldig seyGGttzu ehre»,, wennGÖtt einen aüsser/Zichen Gottesdienst von ihnen erfordere ,weil er aus dem concepm cauile xn-im.-r, unddaß GOtt den Mensche», nebst allen veränder-lichen Geschöpffen, aus nichts gemacht, dasRecht GOttes erkennet, daß er Hai dem Men,scheu zu befehlen, und vermöge welches derMensch schuldig ist, ihm zu gehorchen.

z8- Sondesn davon ist nur die Frage; Obtnan aus blosser Vernunft- ohi»e die tzott,Ziehe 6>ffenbahru;iI errveisen könne, daß«VDtt einen ansser'ilchcn Gottesdienst vondem Menschen verlange:' Und dieses ist es,was wir läugncn, und durch deutliche Grunde er-weisen wollen.

59. Indem wi> aber dieses laugnen, mußadermcchlö unsere Meinung nicht verstanden wer-den,