Die nachstehenden Aufsätze sind zuerst im „Hamburgi-schen Correspondenten“ veröffentlicht worden. Ich habe siedurchgesehen, in Unwesentlichem geändert und hier ge-sammelt, um sie allen Lesern des Buches des Herrn-Lud-wig Bamberger über die Arbeiterfrage zugänglich zumachen, welche nicht blos eine Partei hören, sondern sichüber die von Herrn Bamberger behandelten Dinge ernstlichunterrichten wollen.
Da Herr Bamberger grosses Gewicht legt auf denMehrheitsbericht der englischen Gewerkvereinscommission,habe ich in einem Anhänge die Kritik abgedruckt, welchezur Zeit der Veröffentlichung des Commissionsberichts inder englischen "Wochenschrift „The Spectator “ über den-selben erschien. Die zweite Beilage im Anhang, ein Briefdes Verfassers des Minderheitsberichts dieser Commissiondes Herrn Frederic Iiarrison, zeigt, dass es geradezu lächer-lich ist, wenn Herr Bamberger (S. 344 seines Buches) als„ausserordentlich beherzigenswerth“ den „ganzen Abstand“hervorhebt, „welcher die in Deutschland jetzt vielfach kur-sirenden Anschauungen, von denen der so höchst arbeiter-freundlichen Minderheit der englischen Commission totocoelo scheidet.“ Ein weiterer im Anhang mitgetheilter Briefdes Herrn Rupert Kettle tritt dem Satze des Herrn Bam-berger entgegen: „Kettle bekennt sich nicht, wie Mundella,zu der Ansicht, dass die Organisation in Gewerkvereinen(für die er minder begeistert ist) nothwendige Voraussetzungsei, um dem Compromiss von Seiten der Arbeiter dienöthige Adhäsion zu verschaffen“, und die darauf folgende