SCHLUSSBETRACHTUNG.
In vier eingehenden Aufsätzen bin ich Herrn Bamberger inseiner positiven Darstellung, seinen Angriffen und seinen Forderungengefolgt. Nichts von Bedeutung, ja selbst nichts Unbedeutendes, waser gegen mich vorgebracht hat, habe ich übergangen. Ich habemir wissentlich an keinem Punkte, an dem eine Berichtigung noth-wendig schien, die Mühe einer solchen erspart, und vielleicht hatmancher geneigte Leser, der mir bis hierher gefolgt ist, staunenddarüber den Kopf geschüttelt, dass sich meine Polemik statt gegenwenige breite Principien gegen eine Fülle von kleinen nergelndenEinzelbemerkungen wandte. Aber nichts ist besser im Stande, demLeser einen Begriff von der Arbeit des Herrn B. zu geben, als dieNothwendigkeit, in der ich mich befand, so zu handeln: denn nichtmein ist die Schuld, dass ich so that. Mit Freuden hätte ich es be-grüsst, wären mir wenige wissenschaftliche Grundprinzipien entgegen-getreten, die ich hätte bekämpfen müssen, oder hätte Herr B. denKern meiner Arbeiten angegriffen, und es hätte sich für mich umdessen Vertheidigung gehandelt. Doch von All’ dem ist nirgendsdie Rede. Herrn B.’s Arbeit gleicht wie ein Ei dem andern, einermedisanten Salonunterhaltung, die bald dahin bald dorthin 'ab-springend nur bei einzelnen Worten oder Sätzen sich aufhält, die-selben bald in heiterem bald in halbfeierlichem Tone glossirt, abernie mehr als die Oberfläche flüchtig betrachtet, und bei der Nie-mand sich wundern würde, bräche der Sprecher in helles Lachenaus, wenn Jemand sein Geplauder für ernsthafte Wahrheit nähme.
Dieser Form fanden wir in den frühem Artikeln genau denInhalt entsprechend. In der positiven Darstellung geistreiche Effekt-hascherei bei massloser Oberflächlichkeit und wahrhaft erstaunlicherUnwissenheit. In den Angriffen auf Gegner; Unkenntniss, Flüch-tigkeit, Dreistigkeit im Verdrehen der Ansicht der Gegner, a selbst