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ivendigkeit gefügt, in der klaren.MkemMS^KatzLier nichts weniger aSpolitische und persönliche^H»ö^eK.H' ^ holen- sind. Dre Werste Heeres-leitung 'förderte auf das Entschiedenste Ke'sofortige Unterzeichnung derWaffenstillstandsbedingungen auch ohne jede Milderung während dochmanches erreicht wurde.
Jeden Zweifel möchte ich abschneiden mit der Verlesung folgender De-veschen, die mir am 10. November von Hindenburg und dem Reichskanzlerin dem Wald von Compiegne zugingen:
Großes Hauptquartier, 10. November 1918,
Kriegsininisterium.In den Waffenstillstandsbedingungen muß versucht werden, Erleich-terung in folgenden Punkren zu erreichen:
Gelingt Durchführung dieser Punkte nicht, sowäre trotzdem abzuschließen. Gegen Ablehnung Punkt 1, 4,k, k, 8, 9 wäre flammender Protest unter Berufung ans Wilson zu erheben,Bitte Entschluß Regierung in diesem Sinne schleunigst herbeizuführen,von Hindenburg .
Hintze, Großes Hauptquartier .
Euer Exzellenz bitte ich, die Oberste Heeresleitung zu veranlassen, daßsie der Waffenstillstandskommission funkentelegraphisch folgendes übermittelt:„Für Staatssekretär Erzberger . Eu er pp. s i nd z nr Z e i chn u> n g desWaffenstil >lstondes ermächtigt."
Reichskanzler. , /
So lauteten meine Instruktionen — empfangen im Wald vonCompiögne. 'Danach mußte ich handeln.
Der Zusammenbrach.
Nach meiner Rückkehr fand ich ein total verändertes Vaterland vor.Die Revolution war ausgebrockMr...^Wc, Spitzen Hur Ausrechterhaltung vonMtö^N" uW'Drdnung waren wie ein Kartenhaus zusammengebrochen.Meine bisherigen Kollegen im Kabinett und im Reichstag waren in all«Winde zerstreut. Wo war damals der starke Mann, der Herr Angeklagte?Ich tat — unbekümmert um stete Lebensgefahr — meine Pflicht am Volke,um durch Erfüllung der grausam harten Bedingungen des Waffenstillstandesneue Leiden abzuwehren. Es gelang, wenn auch nnr unter neuen schwerenOpfern. Der Feind du' rfte nicht in das Herz Deutschlands dringen. Dieneue verheißende Entwicklung im Innern 'durfte nicht durch den vordringen-den Bolschewismus gefährdet werden. Einer späteren Zeit bleibt eSvorbehalten, zu zeigen, was ich hier geleistet habe, und wie ich dadurchDeutschland mit retten hals.
Der Friedensschluß.
Dann kamen die Wendetage deS F r i e d e n S s ch >l u s s e S. Ich habemit mir gekämpft und gerungen, ob annehmen.oder ablehnen? Für letztereskonnte ich die Verantwortimg nicht tragen und wollte aus dem Kabinett vuA-
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