rium legte schliesslich sein Veto ein, und das Markt-hallen-Project fiel, zur Freude und höchst wahrschein-lich auch zum Gewinne des Publikums.
Die Deutsche Baugesellschaft aber stand mit einerMenge von aufgekauften Grundstücken da, und derinzwischen eingetretene „Krach“ verleidete ihr auchdie Lust zu allen andern Unternehmungen. „Siewartet bessere Zeiten ah“, und beschränkt sich, wieder „Lindenhauverein“, auf das Vermiethen der zahl-reichen Häuser. Leider ist dieses Abwarten und Sicli-beschränken für die Actionäre recht kostspielig. Wie-wol die Deutsche Baugesellschaft seit zwei Jahrenfeiert, hat sie doch an Handlungsunkosten pro 1873— 42,000 Thaler, pro 1874 — 30,000 Thaler, davonan Gehältern 21,888 Thaler und resp. 15,820 Thalerverausgabt. Die „Generalversammlung “ hat diese er-staunlichen Handlungsunkosten, diese splendiden Ge-hälter und die aus wenigen summarischen Posten be-stellende geheimnissvolle Bilanz — der Grundbesitzist einfach mit 5,791,000 Thaler angegeben — sonderAnstand genehmigt: denn 50 Actien geben erstEine Stimme.
Noch viel kläglicher steht da, noch weit ärgerverspeculirt hat sich die Deutsche Eisenbahn-