in der Gvündungsperiode auf, und namentlich die Ham-burger Presse machte sich darüber lustig.* *) Yon den20 Millionen Tlialer wurden vorderhand 8 Millionenemittirt, aber nur 3 / 4 Millionen gezeichnet, und vieleZeichner liessen ihre 40procentigen Interimsscheine imStich, da sie keine Nachzahlung riskiren wollten.
Die Gesellschaft suchte überall nach Geld umher,und fand es nur tropfenweise. Die Arbeiten wurdenspät in Angriff genommen und kamen nie recht inGang. Abgesehen von beträchtlichen Summen fürPresserzeugnisse und technische Vorarbeiten, abgesehenvon hohen Verwaltungsunkosten — die DirectorenBraun-Wiesbaden und Charles Ernst David sollenglänzende Gehälter bezogen haben — ist bisher ver-ausgabt, das will hier bedeuten, verzettelt: 1) für denHafen 1,300,000 Thaler. 2) für den Eisenbahnbau
netcr Braun-Wiesbaden stehen. Als dieses Consortium dasBlatt übernahm, schied Dr. Alexis Schmidt, einst Chef-Bedac-tcur der alten „Spencr'schcn Zeitung“, die auch dem Grün-dungsscliwindcl zum Opfer fiel, aus der „Staatsbürgerzeitung“,die er eine Weile geleitet hatte, und machte solches öffentlichbekannt.
*) Die Gründer hatten bereits eine Partei im Hamburger /Senat gewonnen, und dieser war bereit, der Gesellschaft eineSubvention von 60,000 Thaler jährlich auf 20 Jahre (!) zu ge-währen; aber unter dem Einfluss der Presse, versagte die Ham-burger Bürgerschaft ihre Genehmigung.