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banken. Jene gewinnen dadurch öine Existenz, diese suchenihre Terrains los zu werden; und die so entstehenden Neu-bauten werden mit Hypotheken überlastet. Ein Zusammen-bruch, ein „Häuserkrach“ scheint unvermeidlich, und er istvielleicht näher als man denkt.
Die Bevölkerung Berlins, welche „rechnungsmässig“ be-reits im August die Zahl von einer Million „ansehnlich über-schritten“ haben sollte, scheint nach der Zählung vom l.^De-ccmber in Wahrheit nur ca. 960,000 Seelen zu umfassen.Man hat sich also „ansehnlich“ verrechnet. Das macht: derZuzug fällt und der Abzug steigt. In Folge des Schwin-dels ist Berlin gegenwärtig fast die theuerste Stadt in Europa ;theurcr als Wien, Paris und London. Ebenso fällt, aus Gründender überfüllten ungesunden Wohnungen, das Uebergewielit derGeburten über die Todesfälle, und es steigt erschrecklich dieGesammt-Sterblichkeit.
Auch in der Provinz enthüllt sich der Bauschwindel. AusDüsseldorf schreibt man: Hier stehen im neuen Stadttheil 150Häuser leer. Auf ein Haus in schönster Lage, welches zu20,000 Thaler taxirt war, sind nur 2000 Thaler geboten.
Zu S. 131 und 184. tjuistorp. In Folge des Accords istder Concurs sowol über die Westend- Gesellschaft wie über dieVereinsbank und den Deutschen Central-Bauverein aufgehoben,und alle drei sind in Liquidation getreten. Herr Quistorp,der Unsterbliche, plant schon wieder „grosse Dinge“. Es istihm gelungen, die Deutsche Pferde-Eisenbahn in Elberfeld- Barmen an eine Englische Gesellschaft zu verkaufen; und nunbewirbt er sich, wie wir hören, mit seinen alten treuen Kame-raden, Regierungsrath a. D. Biihling und Ingenieur Biising,um eine ähnliche Concession für Breslau, die ihm auch, undztvar unter den günstigsten Bedingungen, in Aussicht stehensoll. Dazu erliess er einen „Aufruf“: die Actionäre der altenGesellschaften mögen sich bei ihm melden; er beabsichtigeihnen „Propositionen“ zu stellen. Von diesen „Propositionen“denkt die „Deutsche Börsen- und Handels-Zeitung“ sehr gering,