Druckschrift 
1/2 (1834)
Entstehung
Seite
228
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2L8 Zweites Buch. Sechster Abschnitt.

Paris , das 2te der Herzog von Sachsen - Coburg-Gotha, das3te der Lord Spencer, das 4tc der Herzog von Marboronghzu Blenheim, und das 5te die Stadtbibliothek zu Trier besitzt.

Drei Jahre darauf, am 12tcn März 147Z, erschien zumdrittenmal aus der nämlichen Druckerei:

V«i«z»1>ul!trium liUino teutoniomn,

aber mit größeren Typen als die vorhergegangene» Auflagenvon 1467 und l469 gedruckt. Auf der letzten Seite desI65tcn Blattes steht die Schlußschrift, in welcher dießmal derDrucker nicht genannt wird. Allein da bei der am 29teuDezember 1477 erschienenen vierten Auflage des

Voosbul»rii ex yuo

Nicolaus Bechtermünz sich wieder als den Drucker nennt, soist kein Zweifel, daß auch die dritte aus seiner Offizin hervor-gegangen sey.

Diese 4te Auflage ist die letzte, welche aus GutenbcrgsPresse zu Eltville gedruckt hervorging. Sie unterscheidet sichvon der früheren Auflage dadurch, daß sie 171 Blätter zählt,jene sämmtlich aber nur 165 enthalten.

Es scheint, daß Nicolaus Bechtermünz bald nach Er-scheinung dieser vierten Auflage, oder noch gar vor der gänz-lichen Vollendung ihres Drucks gestorben sey, und seineDruckerei, da er selbst keine Leibcserben hinterlassen, an dieKinder seines Bruders überging, und diese dann das Werknach seinem Tode noch unter seinem Namen herausgegebenhaben. Denn nach Bodmanns Rheingauischen Alter-thümern I. S. 136 soll er schon 1476 ohne Leibeserbengestorben und sein beträchtliches Vermögen an seines BrudersKinder gefallen seyn. Man weiß nicht, ob diese das Druck-geschäft fortgesetzt; es ist wenigstens kein unter dem NamenEines derselben erschienenes Werk bekannt. Bodmann be-hauptet a. a. O. S. 138: die Erben von Hanns Bech-termünz hätten das Drnckwerkzcug Gutenbcrgs den Kogel-herren krstre« ommminis viti»e zu Maricuthal über-