240 Zweites Buch. Sechster Abschnitt.
Alvxuntine i>i>uil Ivonem Solioesser, a oujns ^>ionvelosnne ?au«t olinIvnAi-aiillia olim in urlze mn^untiae-t mi-mum nso nsquam -llihi invvnta, exei-eitaque est. etv.Jvo Schöffer begann demnach sein erstes. Druckwerk so-gleich mit einer Lüge, indem er seinem Urgroßvater JohannFaust die Erfindung der Buchdruckerkunst prahlerisch zuschreibt.Er wird sich aber später inconsequent, oder suchte seine» Feh-ler vielleicht dadurch wieder einigermaßen gut zu machen, daßer seinen Auflagen der deutschen Übersetzung des Livius dieDedication an den Kaiser wieder vorsetzte, die sich vor derälteren, ersten Auflage seines Oheims Johann Schöffcr, von1505 befand, in welcher Johann Gutenberg als der eigentlicheErfinder der Buchdruckerkunst ausdrücklich und namentlich an-gegeben wird. — Von den vielen aus Jvo Schöffers Pressenhervorgegangenen Werken, ist:
,.ves deil. liöwisvlieu lieioks 0r«!nonA'en. Die Aul-tlen dullit, 8»mi>t aller Kekaltner Iteionst-igalisouieclen-VrkIüiunK' <le« k^anöki-ielions, so NurenberA im ^akr1522 uss»eriol>tvt" mit der am Ende befindlichen Schluß-schrift: „In «ler l»bl. unit vlmrtui-stliouen Statt me^nti?trvvkts ^vo Svliösser. vollenäet am x^ventxi^sten tsg'^ammrii als man i?slet navu cker KLbvrt un«ers lielzenHerrn jesa Oliri^ti AI v 1 IIDas letzte Buch, dessen Endschrift Jvo Schöffers Namenträgt. Es ist daher zu vermuthe», daß er im Jahr 1552 ge-storben sey. Er hinterließ keine Kinder. Seine Gattin warErbe seines Vermögens und heirathete nachher den Dr.Philipp Kolgen von Schweppenhausen , welcher dnrch siein den Besitz der Druckerei und des Druckhauses kam, dasim Jahre 1568 von Dr.- Wahinger bewohnt war. Manersieht dieß aus der älteste» Aufnahme der Stadt Mainz vonjenem Jahre, worin es bei der Beschreibung des DruckhansesXra. 1003 heißt: „das Hans zum Druckhof genannt, mitseinem Bezirke :c. dem Barfüßerkloster über. Ist weiland JvoSchöffers selig hinterlassener, jetzo des Herrn Philipps Schwep-
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