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Ulrich von Hutten
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Sergen: Tu denkst immer zu spät. Rückhaltlosgibst Du Dich jeder Augenblickslaune hin.

Margarethe: Tu hast recht! (nachdenklich:) Ichdenke immer zu spät!

Srr^en: Es ist sein Lieblingshund! Er wird rasendwerden.

Rudolf ttritt auf.) Es wartet ein Bube draußen mitAustrag an Euch.

Sergen: Laß ihn ein! (Rudolf ab:) Hat der Chur-fürst Gäste geladen, oder sind wir allein?

Margarethe: Ich weiß von nichts. Du weißtja, er kann den Lärm nicht leiden.

(Ein Bube tritt auf.)

Sergen: Was willst Du, Bursche?Lude: Seid Ihr Herr Otto von Bergen?Sergen: Der bin ich.

Luve: Mein Herr, Franz von Sickingen , schicktEuch diesen Brief. (gibt ihm ein Papier.)

Sergen: Hast Du noch einen mündlichen Auftrag?Luve: Nein (ab.)

Sergen (hat den Brief geöffnet und überflogen:) Sickin-gen ruft mich zu sich auf die Ebernbnrg. Noch helltemuß ich reiten. Bleibst Du hier oder reitest Du mit?

Margarethe: Was will Sickingen von Dir.

Sergen: Davon schreibt er nichts nein! Wirtreffen Gesellschaft dort: Zollern und Hütten.(heimlich thuend:) Weißt Du, was ich vermute? Sickin-gens Tochter und Hütten werden ein Par.

Margarethe (zusammenzuckend:) Glaubst Du!Steht davon im Brief?

Sergen: Im Brief nicht, aber schon in Worms hat er sich immer zu ihr gehalten und, jetzt

Margarethe (hastig:. Ja ja ja! Wannreisen wir?

Sergen: Du mit?

Margarethe: Ja! Wann reisen wir?Sergen: Heute am besten!