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Ulrich von Hutten
Seite
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Trier : Vor wem?! — Kein Kaiser und Papsthat sich um meine Gerichtsbarkeit zu scheeren!

Sergen: Es gibt einen, der steht über Kaiser undPapst.

Trier : Mit dem mach' ich's schon selber ans.

(Rudolf und Knechte kommen mit Peitschen.)

Margarethe: Habt Ihr denn gar kein Herz?

Bergen (zu Webers Geh! alter Mann! Geh! —Den Stein kannst Du nicht erweichen.

Trier : Endlich da! — Schafft mir das Gesinde!vom Hals! Haut auf sie ein!

Weber! Komm, Frau! — Komm, Gretel! — Fort!

— Fort! — Herrgott im Himmel, Du strafst ihn! —Nimm ihn uns, blutiges Tier! (ballt die Jaust.) Langtreibst Dn's nimmer!

Trier : Die Hunde auf das alte Schwein!Weber: Kommt! — Fort von dem Ungetüm!

(nimmt die Frau und Gretel an der Hand, rasch ab.)

Sergen: Ich denke, unsere Pferde sind gesattelt,und unsere Begleitung ist bereit. Lebt wohl, Herr Chur-fürst ! Wir sehen uns vielleicht in andrer Lage wieder.Dann sollt Ihr an diese Stunde denken!

Trier : Was soll das heißen.

Sergen: Hochmut kommt vor dem Fall und fürjeden Frevel gibt's eine Sühne! — Komm, Margarethe!

— Reiche ihm Deine Hand nicht! — Fort!

(Mit Margarethe ab.)Trier (ihnen folgend; durch die Zähne:) Schwachkopf!