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Ulrich von Hutten
Seite
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— 7 t —

draußen ein Trompetenstoß, Bergen horcht ans. Margarethe,die kreideweiß geworden, blickt hell triumphierend auf. Einzweiter Trompetenstoß. Schüsse. Lärm.)

StNM (tritt zum Fensters WaS ist daS?

Margarethe (triumphiereud:) Du bist in IN ein erHand!

Bergen (erschrockein) Landsknechte in meiner Burg!

— Sie erschießen den Thorwart! (Schüsse.)

Margarethe (fnssnugslvs vor Siegesfreude:) Du bist

in meiner Hand!---Enre Pläne sind zerstört! Der

Churfürst von Trier hat sie zeitig erfahren, durchmich. — Hütten hat mich tötlich beleidigt. Ich habemich ihm hingeworfen und er hat mich von sich ge-stoßen — mit Fußtritten wie einen Hund. Ich habeihn vernichtet. Er stirbt am Scheitern seiner Pläne.

— Und den Churfürsten von Trier habe ich hergerufen, habe ihm versprochen, die Burg zu verraten.Der Churfürst von Trier ist da!

Gergell (stürzt aus sie zu:) Krächzender Satan! —

(stößt einige unverständliche Laute aus.)

Margarethe (am Fenster, hiuausrufcud i) Hilfe! Hilfe!

Illi (vor seiner Mutter stehend, die Händchen ausstreckend,flehend:) Nicht schlagen! — Nicht schlagen!

Margarethe: Gott sei Dank! Sie kommen!

Sergen: Sie kommen?! (lacht wild und reuut nach denThüren, deren Riegel er verschiebt:) Jetzt stört uns nie-mand! (rennt auf Margarethe los:)

Illi: Mutter ist brav! — Nicht schlagen!

Serge» (schlägt Uli mit der Faust auf deu Kopf:)

Bastard!

(Uli schreit und bricht blutend zusammen.)

Margarethe (wahnsinnig schreiend:) Mein Kind! —Gib mir mein Kind!Sergen: Tolle Bestie!

(Neide stehen sich mit geballten Fäusten wütend gegenüber.Draußen Stimmengewirr Margarethe will nach der Thür undschlägt mit der Faust nach Bergen. Bergen schlägt ihr aus den