Gebieten zu gewähren seien, ohne daß die Mächtedie Initiative ergreifen müßten.
Der französische, der russische und der deutscheBotschafter glauben, daß diese Meinung von ihrenRegierungen geteilt werde. Der österreichisch-ungari-sche und der italienische Botschafter behalten sichvor, sie ihren Regierungen zu unterbreiten.
Zum 3. Absatz:
1) die Versammlung ist sich einig über die Nütz-lichkeit der Festsetzung von genauen Daten für denBeginn und den Schluß der Abgrenzungsarbeiten; sieschlägt den 1. September und den 30. November vor,
2) die Versammlung erhebt keinen Einwand gegendie Teilung der abzugrenzenden Gebiete in Sektionen,
3) sie ist derselben Meinung,
4) Sir Edward Grey , der französische und derrussische Botschafter sind der Meinung, daß nach Be-endigung der Abgrenzung Griechenland die Räumungder Albanien einverleibten Gebiete nicht länger auf-schieben dürfe.
Sir Edward Grey meint, falls die österreichisch-ungarische und die italienische Regierung diese For-mulierung annehmen, könnte man gemeinsamGriechenland einschärfen, sich jeder Einschüchterungder Bevölkerung der von ihm besetzten Gebiete zuenthalten.
Der österreichisch-ungarische, der italiensiche undder deutsche Botschafter behalten sich vor, ihre Re-gierungen von den zu Absatz 3 der österreichischenVorschläge angeregten Abänderungen in Kenntnis zusetzen."
Graf Mensdorff hatte ein umfangreiches Schrift-stück mitgebracht, das die österreichischen Wünschenoch viel eingehender darlegte und namentlich hin-sichtlich der Grenze noch weitere Bedingungen stellte,