17 «
Steinblöcke und Geröll zu Fuß zurückzulegen. >) Ganz ermattetund todmüde kam der Arme in Florenz an. Noch einmalflackerte das Lebenslicht Hoffnung spendend auf, nur aber umso rascher zu erlöschen. Am 18. Oktober 1884 gegen 2 Uhrnachmittags verschied er ruhig und schmerzlos.
Der Bildhauer Adolf Hildebrand in Florenz hat die Zügeseines Freundes in einer trefflich gelungenen Erzbüste derNachwelt aufbewahrt. Der edelgebildete formvollendete Kopfist aber schon etwas nach vorn überhängend, das Profilscharf, die anmutsvollen Züge etwas schlaff. Es ist nichtder Karl Hillebrand , den die Boulcvardiers, weil er in derRegel mit zwei ebenso stattlich schönen Freunden in Paris zupromenieren Pflegte, einen der drei Mousquetaires zu nennenliebten. Es ist auch nicht der geistsprühende, lebhafte, immermaßvolle Weltmann, wie ich ihn in Florenz gekannt habe.Und doch ist er es selbst, Wohl getroffen, Ivie er sich, dieSumme seines Lebens ziehend, in einem Briefe an einenseiner intimsten Freunde drei Vierteljahre vor seinem Todeselbst gezeichnet hat. „Uieu u'est etrau§e couuus le seu-tiiueut cgu'ou eprouve, cjuaucl, arrivö a la bouue route etcgu'ou croit gme ruaiuteuaut ou va luarcber, ou se retourueet trouvs czue Is vo^a^e est kirn et <gue le peu c^u'ou apu raruasser eu route est tont ce ciu'ou laissera cle soi.je ire rue plaius pas, je ire clevieus pas elö^iac^ue et Inpleuruicberie est loiu cle ruoi. ^Dout est evolutiou,' coiuruetu clis, et j'ai eu rua belle part au bamguet cle la vie.Ues clieux ur'out toujours voulu cku bleu: ils out toujoursteuu loin cle ruoi le spectre clu besoiu, ils out puui aveeinclulAeucs et les lautes et les vices clout j'ai
1) In Nr. 107 der „Beilage zur Allgemeinen Zeitung" erklärtder Verfasser hierüber falsch unterrichtet gewesen zu sein: „In Wahr-heit ist der Kranke auf einem Tragstuhl wohlverpackt von zwei kräf-tigen Männern über die schadhaft gewordene Stelle der Eisenbahnhinübergetragen worden. Er hatte das letzte Lebensjahr immer ge-tragen werden müssen".