Nachdem ich mich bereits im Jahre 1906 eingehender mitdem Studium des Geld- und Bankwesens der Vereinigten Staaten von Amerika befaßt hatte, bot mir die von der rechts- undstaatswissenschaftlichen Fakultät der Kaiser Wilhelms Universitätzu Straßburg i. E. für das Universitätsjahr 1907/08 ausgeschrie-bene Preisaufgabe: „Das Geldwesen der Vereinigten Staaten vonAmerika im 19. Jahrhundert soll, vom Standpunkte des Staatesaus, im Überblick dargestellt -werden“ einen willkommenen An-laß, diese Studien noch weiter auszudehnen und zu vertiefen.Im besonderen reizte es mich, die in der Aufgabe enthalteneFrage: Läßt sich die „Staatliche Theorie des Geldes“ wohl auchauf Amerika anwenden, eine Möglichkeit, die ich allen Ernsteshatte bestreiten hören, einer näheren Untersuchung und Be-antwortung zu unterziehen.
Das Resultat, zu dem ich hierbei gelangt bin, habe ichin großen Zügen mit Fortlassung aller Details in der vorliegendenArbeit niedergelegt. Es wurde ihr von der Universität Straßburgder Preis zuerkannt.
Meinem hochverehrten Lehrer Herrn Professor G. F. Knappspreche ich an dieser Stelle meinen aufrichtigsten Dank für diewertvollen Anregungen und das rege Interesse aus, das er meinenArbeiten stets in so hohem Maße hat zuteil werden lassen.
Besonderen Dank schulde ich ferner meinem unmittel-baren Vorgesetzten Herrn Geheimen Regierungsrat und Kaiser-lichen Bankdirektor Stage, ohne dessen äußerst liebenswürdigesEntgegenkommen ich schwerlich über die zur Anfertigung derArbeit notwendige Zeit hätte verfügen können.