122 VIII. ANALYSIERUNG DER HEUTE GILTIGEN GELDYERFASSUNG.
des Schatzamtes vom 1. März 1903, mitgeteilt von G. Obst, undeine Analyse des Geldvorrates per 1. September 1906 nachAd. Hasenkamp. Sie lauten in Millionen Dollars:
Schatzamt 1. März 1903. Umlauf 1. Sept. 06 Schatzamt
Goldmünzen
625263
676180
261584
Goldzertifikate
373132
519966
49774
Silberdollars
75151
78939
791
Silbzertifikate
457154
473293
8099
Scheidemünze
91990
113400
5409
Treasury Notes 1890
22125
7112
17
Greenbacks
342393
338729
7 952
Nationalbanknoten
366788
559297
10557
Beweisen diese
Zahlen nicht
zur Genüge,
daß die V i
wendung des hylogenisch-orthotypischen = baren Geldes eineverhältnismäßig geringe ist! Das Gleiche geht und mit nochgrößerer Deutlichkeit aus den Berechnungen von J. J. Knoxbezüglich der Art, in der die meisten Zahlungen in der Unionbeglichen werden, hervor. Er ermittelte nämlich, daß bereits imJuni 1881 95,i% aller Zahlungen auf dem Wege des Check-und Abrechnungsverkehrs, 4% in Papiergeld und dem gegen-über nur 0,9 °/o in barem Gelde (darin ist noch alles notaleSilbergeld enthalten) stattfanden. Wir sehen, die bargeldloseZahlungsweise nimmt immer mehr und mehr überhand.
Es dient eben, zu diesem Schlüsse wird man durch dieangeführten Tatsachen fast unabweisbar gedrängt, das Gold inAmerika fast allein exodromischen Zwecken. Das notaleGeld versieht, solange der Inlandsverkehr allein in Betrachtkommt, mindestens in gleich guter, vielleicht sogar in voll-kommenerer Weise, den Dienst des Geldes wie das bare, liylo-genisch-orthotypische Geld.