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Das Geldwesen Frankreichs zur Zeit der ersten Revolution bis zum Ende der Papiergeldwährung / von Hermann Illig
Entstehung
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I. Abschnitt.

DAS FRANZÖSISCHE GELDWESEN VON 1726

BIS 1788:

DIE SILBERWÄHRUNG.

Um das Geldwesen der ersten französischen Revolutionzu verstehen, genügt es nicht, mit dem Jahre 1789 anzufangen;vielmehr sind zunächst diejenigen Gesetze aufzusuchen, auf denenim Jahre 1789 das französische Geldwesen aufgebaut war.

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts änderte die Gesetz-gebung beständig den spezifischen Gehalt der Louis- und Ecus-stücke. Schließlich gaben Gesetze vom Januar, Mai und Juni1726, die unter anderem eine Umschmelzung aller Münzenanordneten, und einige spätere arrets dem französischen Geld-wesen feste Formen.

Geldeinheit war 1726 der livre, der aus früherer Zeitherrührte. Der livre zerfiel in 20 sous, der sou in 12 deniers.

Das Geldwesen wües für die Zeit von 1726 bis 1788Münzen und Papiergeld auf.

§ 1 -

DAS MÜNZSYSTEM AUF GRUND DER MÜNZPATENTE

VON 1726.

Was zunächst die Münzen angeht, so gab es Gold-,Silber-, Billon- und Kupfermünzen.

Die Goldmünzen hießen Louis, in Deutschland Schild-louis. Es gab einfache, doppelte und halbe Louis. Die Geltungw r ar auf ihnen nicht vermerkt. Man scheint sich schon damalsdarüber klar gewesen zu sein, daß die Bewertung der Münzennicht in die Münztechnik gehört; sie sollte ausschließlich durchRechtsakt festgesetzt werden. 1726 finden wir zweimal eine

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Illig, Das Geldwesen Frankreichs .