Druckschrift 
Ulrich von Hutten
Seite
22
Einzelbild herunterladen
 

Fürsten verg: Im R^cht?

Schanmöiirg: Was sagst Tu, Sickingen?!

Sickingen: Sie lind in ihrem Recht, Der Kaiserist nach der W ahl k avitul ation gehalten, die Bünd-nisse der Reichsstädte nnd Reichsritter nicht zu dulden,

Sergen: Nach der abgepreßten Wahlkapitulation?

Hotte» ! hinzutretend:) Was ist denn geschehen?

Fiirstenverg: Sieh' da! Hütten! ^begrüßt ihn >

Hutteil: Was ist geschehen, Fürstenberg?

Schniimvnrg: Grüß Dich Gott , Hütten! Du bisthier seit gestern, Sickingen

Hütten: Sagt mir doch, was geschehen ist, Ihrseid alle im Eifer als ob

Zickingen >gleichzeitig:! Die Wahlkapitulation ist alszu Recht bestehend anerkannt.

Hlltteil (tritt zu Sickingen und Bergen:! Wer hat in'sHornissennest gestochen?

Sergen: Träume ich? Hütten, bist Du hier?Grüß Dich Gott , Freund!

Hütten: Den Fürstenberg habe ich gefragt, er hörtnicht. Dort steht er und schimpft, Schaumburg macht'sebenso. Gebt mir doch Antwort!

öergen: Mir ist's noch ganz toll!

Zickingeiu Ich sehe das rnhiger an. Nicht jedeWolke bringt ein Wetter,

Sergen: Schaumburg , erzählt es ihm, Ihr habt'sja gebracht,

Zchnnintinrg: Hol mich der Teufel! Du weißt'snoch nicht? Sie wollen unsern Bnnd auflösen, ver-bieten wollen sie uns, daß wir uns zuscnnmenthun, dieHunde

Hütten: Wer? Der Kaiser?

Schaumvnrg: Die Reichsfürsten! Sie verlangenvvm Kaiser, er solle gegen nns einschreiten! Ha!Das ist so durchsichtig!