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Ulrich von Hutten
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dürfen! Allen Landfrieden zum Teufel! Soll ichmich vor all dem kaiserlich Pack bücken und drückenund mir von den gelehrten Herrn durch hundert In-stanzen mein Recht erbetteln?! Wozu hab'ich meine. Faust, Ich hole mir mein Recht selber!

Hütten (faßt Sickingen bei der Hand-) Erlaub' mir einWort! (geht mit ihm nach hinten, Sie sprechen leise zusammen.Margarethe beobachtet sie mit flammenden Augen, Berthakommt, Friede! und Robert bringen Wein und Hnmpen.)

Sickingen: Bertha!

(Hütten winkt Bertha, heranzukommen, Sickingen spricht zu ihr.Sie errötet und nickt.)

Sickingen (freudig:) So gebt Euch die Hand, Kinder,und nehmt meinen Segen! (geht mit ihnen nach vorn.)

Margarethe (herantretend: bitter:) Meinen Segenauch!

Sergen (freudig zu Margarethen:) Hat mir's doch

geahnt!

Margarethe: Du bist ja so klug! (zu Hütten undBertha:1 Alles Glück wünsche ich Euch! AllesGlück!

(Schüttelt beidcu so derb nud kräftig die Hand, daß Berthakaum einen Schrei unterdrückt.)

Jollern: Guter, alter Freund! Das hätt ich mirl nie träumen lassen: Hütten Familienvater! (reicht beiden

die Hand:l Gott sei mit euch!

öergtli: Möge euch der Himmel eine glückliche Ehebescheeren! Seid so glücklich, Hntten, wie ich!

Margarethe: Wann macht ihr Hochzeit?

Sickingen: Wann ihr Hochzeit machen wollt, über-lasse ich Ench, Kinder. Meinethalben schon morgen!

Hütten: Nein, Sickingen! So bald nicht! Bertha,noch darf ich Dir nicht gehören; noch stehe ich im Dienstehöherer Mächte. Wenn aber das große Werk vollendetist, dann bin ich ganz Dein: und dieser Tag ist nichtmehr fern!