Äronlirrg: Ich bitt' Euch —! Meine Botschaftist —! Ich habe noch mehr zu melden.ZicKillgen: Schlimmeres?
Kroillierg: Schlimmeres! (beklommene Pause:) Er-wartet keine Hilfe von Zollern. Der Herzog Wil-helm von Baiern hält ihn von der einen, undFerdinand, des Kaisers Bruder, mitseinen Württem-b er gern von der andern Seite. — Fürsten bergist von den Pfälzern geschlagen und belagert. —Mich hat der Markgraf von Baden überfallen.Meine eigenen Leute haben ihm die Thore geöffnet.Mit Mühe bin ich einkommen.
(Hüllen stützt sich auf sein Schwert und starrt zu Boden.)
Sicllinani Ivumpf:) Es ist entschieden.
Kronlierg: Der Landgras von Hessen und mitihm ein Heer des Erzbischoss von Köln steht beiAlzev und bedroht die Ebern bürg.
Sicliillgkin Die Ebern bürg?! — Und dieMainzer Herren? — Versuchten sie nicht, es ihnenzu wehren?
Kronöerg: Die Mainzer haben den Churfürstenund den Stistsadel vertrieben und den Land-grafen von Hessen eingelassen.
Sirlüngeiu Ist denn der Landgras überall!
Kronlierg: Das sind meine Nachrichten.--
Sirlüngrii! Entschieden!
Huttril (blickt auf, Thränen in den Augen; er umarmtSickingen; im Ausdruck des tiefsten Schmerzes:) UnlereTräume!
Sickingen (zieht ihn ergriffen an sich:) Träume!(Pause.)
Sirlün^rn (macht sich los; er denkt nach; hastig tritt er
auf Kronberg zu!) Und die Franken? — Bergenund Schaumburg ?
(Hütten schrickt auf)
K»