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Zollcnn Dich und Sickingen! Ich weiß alles
— Geächtet die besten aller Deutschen! — Du bleibstbei mir! Ich schütze Dich.
Hntten: Ich darf nicht bleiben, Freund. BringeSickingen Hilfe, Er hat sie nötig. — Ich gehe ausmeinein Vaterlande.
Zöllen«.: Hütten, was ist mit Dir vorgegangen?!
— Der dumpfe, düstere Blick! — Du bist nicht mehr,der Du warst.
Hütten: Ich biu ein Schuft!
Zollern (erschrocken:) Mensch! Was sagst Du!
Hntten: Euch alle habe ich verraten, mein Vater-land verraten, mich selber!
vollern: Ich verstehe Dich nicht!--Mir graut
vor Dir!
Hütten: Fürchte nicht für meinen Verstand. Dersitzt zu fest in meinem Kopf: Könnt' ich ihn ausreißenwie meine Augen, ich wollte es thun! Und mir wärewohl.
Zollern: Sag, was ist geschehen? — Ist Sik-kingen tot?
Hntten (erschrickt heftig; sich besinnend:) Das ist's! (l-mtund drohend:) Bring' ihm Hilfe, Zollern, ehe es zn spätist! Noch heute mußt Du fort! — Gott ! Wenn allesumsonst wäre! — Sickingen darf nicht sterben, bisalles gesühnt ist. — (eindringlich:! Zollern, thu' alles,wage alles! — Bedenk'Dich nicht! Morgen schon ist'svielleicht zu spät. Sammle Deine Leute! Hinüber mit
ihnen an den Nhein wie der Sturm! Errette ihn!---
Rette mich!
Zollten: Ich bin eingeschlossen von Feinden, überall.Nur noch ein kleines Häuflein ist um mich. Bald werdensie mich belagern.
Hntten: Das ist die Vergeltung! — (,»it fürchter-licher Stimme:) Weg von nur! Ich bin die Pest! Wasmich berührt ist verloreil. — Sickingen hin! Kron-berg hin! Bergen hin! Alle durch meine Schuld!--Auch Du, Zollern — !--Und ich, ich