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Studien über Geld- und Bankwesen / von Karl Helfferich
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Reichsbank eine wesentliche Steigerung erfahren, sondern ebensoauch die ich möchte sagenlegitimen" Schwankungen desGeldbedarfs.

Wir haben im ersten Abschnitt die Aufgabe des ungedecktenBanknotenumlaufs, dem Geldwesen eine gewisse Elastizität undSchmiegsamkeit sowohl gegenüber den regelmässigen als denausserordentlichen Veränderungen des Geldbedarfes zu verleihen,ausführlich behandelt. Es ist nun unmöglich, zahlenmässig aus-zudrücken, wie weit diese Elastizität des Banknotenumlaufs gehenmuss, wie weit er zusammenziehbar, wie weit er ausdehnbarsein muss. Aber, wenn wir die in Betracht kommenden Ver-hältnisse ins Auge fassen, so erscheint es uns sicher, dass seitder Begründung der Reichsbank die Ansprüche des regulärenVerkehrs an die Elastizität des Banknotenumlaufs grössere gewordensind, und zwar erheblich grössere. Folgende Tabelle erleichtertdie Ubersicht der in Betracht kommenden Momente:

Durch-

Spannung

schnittlicher

Maximum

Minimum

zwischen

ungedeckter

Grüsste

Maximum

Noten-

Kontingents-

und Minimum

Jahre

umlauf

über-

des

des

(§ 9 des

sclireitung

ungedeckten

Bank-

mit

.ungedeckten .Notenumlaufs

Noten-

gesetzes)

umlaufs

M.

M.

M.

M.

M.

187680

102 263 000

242 201 000

253 500 00 >)

267 551 000

(1.1. 1876)

(23. III. 1879)

1881-85

117 113 000

32 679 000

306 551 000

4 082 000

302 469 000

(31.XII.1884)

(31.XII.1884)

(15. III. 1883)

1886-90

73 943 000

109 478 000

396 058 000

170 630 000')

566 688 000

(31.XII.1889)

(31.XII.1889)

(1. VI. 1888)

1891-95

48 879 000

148 283 000

441 683 000

177 764 000')

619 447 000

(31.XIL1895)

(31.XII.1895)

(23. II. 1895)

Diese Übersicht zeigt, dass im Durchschnitt von je 5 Jahrender ungedeckte Notenumlauf erheblich abgenommen hat, während

! ) Überdeckung des Notenumlaufs.

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