aber, falls es Ihnen recht ist, Grey gelegentlich aufdie Unterzeichnung anreden, und zwar in der Form,daß ich ihm sage, es läge mir persönlich vieldaran, unser Abkommen zum Abschluß zu bringen,um auf diesem Gebiete etwas Ganzes geleistet zuhaben.
Sehr erleichtert würde mir meine Aufgabe indiesem Falle wie im allgemeinen, wenn es Ihnen ge-länge, angesichts des bevorstehenden Besuches inParis unsere Presse in dem Sinne zu beeinflussen,daß sie sich einer unfreundlichen und schulmeister-lichen Kritik sowohl des Besuches wie der englisch-französischen Beziehungen überhaupt enthielte. SirEdward Grey wird, wie Sie wissen, die Majestätenbegleiten, da auch Herr Pichon mit Herrn Poincarehier war. Sonst würde Sir Arthur Nicolson mitreisen.Es würde nun Grey natürlich sehr verstimmen, wenndiese Tatsache zu ausfälligen Bemerkungen führenwürde, nach Art etwa des jüngsten Artikels der„Kölnischen Zeitung" über Rußland . Wie ich wieder-holt ausgeführt habe, liegt der hiesigen Regierungdaran, sowohl mit uns als auch mit Frank-reich auf gutem Fuße zu stehen. Die erfolgteAnnäherung an uns ist von den meisten englischenPolitikern, in erster Linie aber auch von der Ge-schäftswelt mit lebhafter Genugtuung begrüßt worden.Man wünscht hier aber nicht, daß die Besserung unse-res Verhältnisses auf Kosten der französischen En-tente erfolge, und Sir Edward Grey würde sich so-wohl von seinen Freunden wie auch von seiten derOpposition, bei welcher zum Beispiel Mr, Balfour,Lord Lansdowne und Mr. Chamberlain lebhafte Be-fürworter des Zusammengehens mit Frankreich sind,heftigen Angriffen ausgesetzt sehen, falls eine Ent-fremdung mit Paris einträte.