in geringerem Maßstabe, indem man abermals mitdem Bau von zwei Schiffen des Programms von 1914sobald als möglich beginnen werde. Falls Kanadaauch im Jahre 1915 sich nicht am Flottenbau beteilige,werde man dann wohl mit der Beschleunigung desBaues eines Schiffes auskommen. Es sei aber Aus-sicht dafür vorhanden, daß Kanada seine bisherigeStellung in der Flottenfrage ändern werde. Kanadahabe schließlich so wichtige und weitverzweigteInteressen zu vertreten, daß es selbst wenigstens teil-weise Vorkehrungen für eine entsprechende Verteidi-gung zur See treffen sollte. Würde Kanada von denVereinigten Staaten annektiert, so würde es ohneZweifel seinen Teil zur Aufrechterhaltung des ameri-kanischen Namens beitragen; wäre Kanada selbständig,so würde es sicherlich bei der Bewilligung von Mittelnfür die Landesverteidigung den südamerikanischenStaaten nicht nachstehen wollen.
Im weiteren Verlaufe seiner Rede beschäftigte sichHerr Churchill mit der englischen Stellung im pazifi-schen Ozean. Australien und Neuseeland seien, soführte er aus, aufs lebhafteste an der Erhaltung derbritischen Vormachtstellung zur See interessiert. Be-vor nicht die engliche Flotte vernichtet sei, könnekeine europäische Macht an die Eroberung Autraliensund Neuseelands denken. Die überlegene Stellung,welche die britische Flotte in den heimischen Ge-wässern einnehme, verleihe den beiden Kolonienmittelbar aber auch den Schutz gegen Japan . MitHilfe seiner Flotte könne England jedem Angriffeeiner europäischen Macht gegen Japan wirksam ent-gegentreten; Japan ziehe daher aus dem Bündnissemit Großbritannien große Vorteile und habe durch dieErneuerung des Bündnisvertrages bewiesen, wie hoches diese Vorteile einzuschätzen wisse. Eben dieses